kleine ursache große wirkung-lübeck und umgebung ohne strom

    • kleine ursache große wirkung-lübeck und umgebung ohne strom

      stromausfall im norden anbei netter liveticker,der zeigt wie,s dann aussieht

      ln-online.de/Lokales/Luebeck/L…l-in-Luebeck-und-Umgebung :)

      kleine live beispiele, wie stark sich das im alltag schon bei nur 3std auswirkt
      erst denken dann handeln

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von hamsterchen ()

    • Sehr interessant...

      Ich habe jetzt nicht jeden Beitrag im Ticker ganz genau gelesen, teilweise nur überflogen.
      Was sich mir zeigt sind 2 Dinge.
      1. Wir haben uns von Strom und Technik abhängig gemacht.
      - Einkaufen geht nicht mehr, entweder weil man gar nicht erst in den Laden kommt, weil es nur elektrisch gesteuerte Türen gibt oder weil die Geschäfte und Kunden nicht auf kassenlose Bargeldgeschäfte per handgeschriebenem Papierbeleg vorbereitet sind.
      - Lebensmittel verderben, weil einige nicht mit Notstromaggregaten vorgesorgt haben. Letztlich scheint es billiger, im Fall der Fälle Lebensmittel wegzuschmeißen, als sich ein Notstromaggregat betriebsbereit hinzustellen. Positivbeispiel aus dem Ticker: Famila. Negativ: McDonald's.
      - Menschen kommen nicht mehr in die Wohnung weil zb. der Fahrstuhl nicht mehr funktioniert.
      - Kommunikation bricht zusammen, sowie auch andere Infrastruktur.

      2. Ein Stromausfall führt nicht zu sofortiger Panik.
      Der Verkehr scheint sich auch ohne Ampeln zu regeln und so wird es mit vielen anderen Dingen auch sein. Das Leben läuft geregelt weiter, wenn auch mit einigen Einschränkungen. Das System ist nicht zusammen gebrochen und auch geplündert wurde nichts^^

      Was mir persönlich dennoch Sorgen macht, in letzter Zeit häufen sich die Meldungen zu Stromausfällen. Und wo mir rückblickend in den letzten 20 Jahren keine Ausfälle in Erinnerung geblieben sind, gab es in meiner Heimatstadt in diesem Jahr schon mehrere, zumindest in einzelnen Stadtteilen.
      Sind die Netze mittlerweile so kaputt gespart und marode oder steckt mehr dahinter, wie zb tatsächlich Cyberattacken?
      Ich glaube ersteres, ändert aber grundsätzlich nichts daran, dass es mir gefühlt so vorkommt, als häufen sich die Stromausfälle.
      Und auch wenn sie bisher schnell behoben waren, wer drauf vorbereitet ist, indem er nicht nur die EC-Karte, sondern auch n bisschen Bargeld im Portemonnaie und eine Taschenlampe zur Hand hat, ist womöglich besser dran, als andere.
    • @Viking793 Um deine Frage zu beantworten warum es dir so vorkommt das immer mehr Stromausfälle stattfinden.
      Das hat viel mit dem EEG zu tun. Viele Atomkraftwerke wurden viel zu schnell abgeschaltet ohne vorher die Erneuerbaren Energieträger auf ihre Netzstabilität zu kontrollieren bzw. ein zu richten.
      Unser Strom ist ein Strom-Mix. Jetzt sollen die Solar und Windgeneratoren den Strom als Puffer liefern, den sonst die anderen Krafwerke geliefert haben. Das Problem dabei ist, das die Sonne nicht immer scheint und Wind bläst auch nicht dauernt. Unser Stromnetz ist gerade massiv auf Sparflamme und Fachleute sagen schon, seit das EEG in kraft trat, das wir mehrfach an einem Blackout vorbei geschrabbelt sind.
      Pro Tag haben wir in Deutschland rund 480 Stromausfälle. Das es zu einem totalen Blackout kommen kann und Deutschland dann vollständig dunkel wird und das auf eine länger Sicht, das ist nicht unwarscheinlich.
      Prepper leben daher schon um einiges "gesünder".
      Ärger nie das Hörnchenklein, denn er könnt geladen sein.
    • Wer gern liest kann auch gerne mal von Marc Elsberg Blackout lesen. Da sind es Hacker die Eurpoaweit den Strom abdrehen. (Das ganze ist ein Untehaltungungsroman und kein Ratgeber. Hat aber trotzdem interessante infos zu unserem Stromnetz).

      Ps. Habe auch kein Notstrom. Am ersten Tag des Stromausfalls wird erstmal gegrillt was im Kühlschrank ist.
      Danach hab ich meine Vorräte und nach 4 Wochen sollte der Strom wieder da sein.
      Professioneller Zombie Jäger. (Entsorgung kostet extra)
    • @HobbyPrepper Ich denke ein Großteil der Bevölkerung wird keine Einrichtung zur Notstromerzeugung haben. Ich habe auch keine. Als Städter mit Mietwohnung hätte ich auch gar keinen Platz dafür.
      Wenn es um Gewerbe geht und wir zumindest von den größeren Playern redet und nicht von dem cupcake-startup mit 30qm Ladenfläche, finde ich kann man Notstromerzeugung erwarten.
      Im Kapitalismus mit kurzfristiger Gewinnmaximierung scheint wegschmeißen in einigen Fällen aber wohl günstiger als ein Gerät für Notstrom vorzuhalten.

      Ich denke mit einigen Tricks wie Kühlakkus (Prinzip Eiskeller), kann man die Kühlung im privaten Bereich noch etwas gewährleisten. Ich habe zwar keine Erfahrungswerte, denke aber 24-48 Stunden sollten drin sein.
      Wenn der Kühlschrank und die Eistruhe voll waren und man auch keine Möglichkeit hat (Ausfall von Telefon etc.) mit seinen Bekannten zu kommunizieren, wird das Verbrauchen der gekühlten Lebensmittel etwas schwierig.
      Es würde mir persönlich in dem Fall zwar weh tun, zb die 5 TK-Pizzen, eingefrorenes Hackfleisch oder Eintöpfe etc. wegzuschmeißen, aber zumindest finanziell sichert meine Hausrat solche Fälle auch mit ab, sollte ein (längerer) Stromausfall dazu führen, dass die Gefriertruhe abtaut.
    • Neu

      Mich würde interessieren, ob die Internet-Backbones und - falls vorhanden - die Rechenzentren in Lübeck bei dieser "Alarmübung" down gegangen sind. Die sind ja verpflichetet, Notstrom bereit zu halten.

      Nur um Verwechslungen zu vermeiden. Ich meine die Backbones, also die Datenkabel, die zwischen Internetprovidern (wie Telekom, Vodafone, O2, ...) die Daten weiterleiten. Und eben Rechenzentren.

      Kann dazu jemand was sagen? Im Forum kommen immer wieder Diskussionen auf, wie zuverlässig die Internet-Infrastruktur ist.

      Consuli
      RFPPSI1
    • Neu

      Hallöchen!

      Das kann ich dir beantworten consuli. Serveranlagen verfügen über ein Notstrom-System. Die s.g. USV´s. Das heist Unterbrechungsfreie Strom Versorgung. Bei kleineren Serverplätzen sind die rein auf Akkubasis aufgebaut. Größere Rechenzentren haben hier auch Dieselgeneratoren am Start. Das in Lübeck ist ein sehr großes und die werden auch die Dieselgeräte haben.
      Ärger nie das Hörnchenklein, denn er könnt geladen sein.
    • Neu

      Rolly schrieb:

      Hallöchen!

      Das kann ich dir beantworten consuli. Serveranlagen verfügen über ein Notstrom-System. Die s.g. USV´s. Das heist Unterbrechungsfreie Strom Versorgung. Bei kleineren Serverplätzen sind die rein auf Akkubasis aufgebaut. Größere Rechenzentren haben hier auch Dieselgeneratoren am Start. Das in Lübeck ist ein sehr großes und die werden auch die Dieselgeräte haben.
      Dann war das Rechenzentrum in Lübeck während des Stromausfalls also online? Also ist das Internet doch gar nicht so Stromausfall gefährdet wie immer alle behaupten (sofern man sich einen direkten Zugang zu den Backbones leisten kann).

      Consuli
      RFPPSI1
    • Neu

      consuli schrieb:

      Rolly schrieb:

      Hallöchen!

      Das kann ich dir beantworten consuli. Serveranlagen verfügen über ein Notstrom-System. Die s.g. USV´s. Das heist Unterbrechungsfreie Strom Versorgung. Bei kleineren Serverplätzen sind die rein auf Akkubasis aufgebaut. Größere Rechenzentren haben hier auch Dieselgeneratoren am Start. Das in Lübeck ist ein sehr großes und die werden auch die Dieselgeräte haben.
      Dann war das Rechenzentrum in Lübeck während des Stromausfalls also online? Also ist das Internet doch gar nicht so Stromausfall gefährdet wie immer alle behaupten (sofern man sich einen direkten Zugang zu den Backbones leisten kann).
      Consuli
      1. Die genannten USVs dienen meist dazu, zumindest wenn sie auf Akkubasis sind, die Server verlustfrei runterfahren zu können und Backups zu erstellen.
      Wenn der Stromausfall also länger dauert...
      Gibt es auch kein Internet mehr.
      2. Selbst wenn noch irgendein Rechenzentrum seinen Dienst aufrecht erhält, was bringt es dir, wenn dein Endgerät tot ist?
      Oder du keinen Zugang hast, weil es ein geschlossenes Intranet zb. von Regierung oder Militär ist?
      3. Wenn wir hier von wenigen Stunden reden, bist du so Internetabhängig, dass du tausende Euro für einen Zugriff auf Backbones bezahlen willst, der (auch finanziell) eher für Firmenkunden konzipiert ist?

      Internet ist was tolles, ich komme aber auch wunderbar ohne klar. Die letzten 4 Tage waren für mich (auch ohne Stromausfall) komplett elektrofrei. Das wäre das allerletzte worum ich mir Gedanken machen würde.
    • Neu

      Viking793 schrieb:

      consuli schrieb:

      Dann war das Rechenzentrum in Lübeck während des Stromausfalls also online? Also ist das Internet doch gar nicht so Stromausfall gefährdet wie immer alle behaupten (sofern man sich einen direkten Zugang zu den Backbones leisten kann).Consuli
      2. Selbst wenn noch irgendein Rechenzentrum seinen Dienst aufrecht erhält, was bringt es dir, wenn dein Endgerät tot ist?
      Die Antwort darauf lautet "Satelliten-Internet als Notfall-Kommunikation" mit direktem Anschluss an den Backbone. Unter Beachtung der Forennetiquette habe ich "irgendwo" was dazu geschrieben.

      Consuli
      RFPPSI1
    • Neu

      Als ob das dass einzige Problem im dem Fall ist das dass Internet nicht funktioniert :pinch: :pinch:

      Gabz erlich man sollte sich nützliche Gedanken machen was man bei einem Stromausfall benötigt , und sollte andere Informationsmittel bevorraten und sich nicht über so ein Schwachsinn ( Ohhhhh Gott wie kann ich bei einem Stromausfall weiter Internet haben ) Gedanken machen.

      LG KrankeSchwester
    • Neu

      bei stromausfall brauch ich kein i net

      da bin ich mit anderem beschäftigt

      holz machen und in die wohnung hochtragen feuer machen
      auf dem ofen kochen

      schauen welcher meiner Händler noch was verkauft...
      welche meiner gefrierschranke geleert und weiter verarbeitet werden muss

      sollte der stromausfall länger dauern und je nach jahreszeit

      überlegen womo zuhause aufzustellen
      fur plan B...
    • Neu

      Moin ! :)

      Ich find solche Beiträge über mögliche Stromausfälle jedes mal auf´s neue interessant. Man kann immer schauen gibt es parallelen oder etwaige Besonderheiten
      auf lokaler Ebene, die ggf. relevant für sich selbst sein könnten.

      Was ich jetzt aber auch nicht verstehe, wie man bitteschön den Zugang zum Internet sicherstellen will.
      Das mag vielleicht für ein paar Stunden möglich sein allerdings wenn bei den Telekommunikationsanbietern der Strom weg ist und damit meine ich der Sprit für die
      Notstromversorgung ausgeht dann ist Schicht im Schacht.

      Sattelitentelefon bzw. Internet darüber !? Ja nun gut, wenn jemand das notwendige Geld dafür hat, das sind hier im Forum aber schätzungsweise weniger als 0,1% der Foris.
      Ich kann mich eigentlich nur Blauer anschließen - Scheiß auf´s Internet !
      Wichtig ist in der Initialphase über das Smartphone noch Infos zu ziehen wie breiflächig der Ausfall ist, das war´s dann aber auch schon.

      Ich habe selbst bereits 4 Stromausfälle mitgemacht, davon ein großflächig langanhaltenden. Insgesamt zweimal davon als Einsatz-/ und Führungskraft zweimal
      bei uns im Stadtteil privat.
      Internet habe ich in keiner Position als irgendeine Priorität gesehen.

      Die Prioritäten lagen im unteren Bereich der Malsow´schen Bedürfnispyramide

      Stromausfälle als Privatperson:

      Taschenlampe
      Die Info: Nur bei mir in der Wohnung oder im ganzen Stadtteil ?
      Wo hole ich mir was zu trinken, ich habe Durst - Das war meine Initialzündung :D
      Die Erkenntnis - Scheiße ich kann gar nicht mehr einkaufen
      Zeitvertreib

      Stromausfälle als Einsatz- und Führungskraft (darunter eine als KatS Alarm deklarierte Situation)
      Trinken !!
      Essen (nach 8 Stunden herkömmlicher Arbeit und 4 Stunden Einsatz)
      Trockene Ersatzkleidung (bei 39 Grad Außentemperatur)
      Abkühlmöglichkeiten
      Die Hoffnung das sich das Ganze bald etwas normalisiert und nicht zu einer Kettenreaktion führt.

      Von Internet war ich so entfernt wie der Pluto von der Erde.

      Die Prioritäten liegen einfach an völlig andere Stelle wie manche Denken. Anbei mal ein Link zu einem Faden der das große Ereignis grob beschreibt.
      Darüber hinaus empfehle ich jedem den Bericht des Büros für Technologiefolgenabschätzung beim deutschen Bundestag - Auswirkungen eines langwierigen und flächendeckenden Stromausfalles.

      Hier werden alle einzelnen Probleme analysiert und das ist erschreckend - Über Internet muss man sich bei solchen Szenarien keine Gedanken mehr machen.

      forum.urban-prepping.de/index.…reales-Szenario/?pageNo=1


      In diesem Sinne ......

      Blauer schrieb:

      Ganz ehrlich... Scheiß aufs Internet! Lege dir Skills und Bücher zu.

      Immer daran denken, es gibt genügend die das Internet manipulieren.
      Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Südprepper ()

    • Neu

      Ich wollte ein neues Thema aufmachen, weiß aber nicht wie es geht und ich denke hier passt es eigentlich rein. :saint:

      Bei uns lief von gestern Abend ab die größte Evakuierung seit dem Krieg. Wiedermal eine Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg. Da es Komplikationen bei der Entschärfung gibt, dürfen die Leute seit letzte Nacht nicht in ihre Wohnungen. Von 8700 Menschen ist die Rede, aber die haben den Evakuierungskreis erweitert, da die Explosionsgefahr sehr hoch ist. Also noch ein paar mehr. Natürlich auch alle Geschäfte, Kindergarten, Seniorenheime, alles zu. Die Menschen hatten aber ausreichend Zeit zum Packen. Viele wurden in unseren Messehallen untergebracht. Die Leute wurden aufgefordert, Essen, Trinken, Medikamente, usw. für eine Nacht mitzunehmen, aber es wurden auch Nudeln ausgegeben.

      Natürlich absolutes Verkehrschaos in der Stadt. Mich selbst betrifft es nicht, da ich in einem anderen Stadtteil wohne.

      Die Nachricht hatte ich übrigens über NINA bekommen. Fand ich gut. Meine Freundin arbeitet dort in der Nähe. Ich habe sie informiert und sie hat sich einen anderen Weg auf Arbeit gesucht und mehr Zeit eingeplant.

      Ja, das haben wir hier öffter mal.

      Ein Bauarbeiter war mal nicht mehr arbeitsfähig als er auf der gleichen Baustelle mit seinem Bagger das zweite Mal an eine Fliegerbombe gestoßen ist. Er war mit den Nerven fertig. Ist irgendwo klar.

      Also jeden Fall ist das ganz schön aufregend. Falls sie doch hoch geht, müsste ich das hier trotzdem mitbekommen.

      Liebe Grüße
      PrepperBine