Heizöladditiv um Dieselgenerator mit Heizöl zu betreiben

    • Hallo du kannst nicht einfach in eine Dieselmaschine Heizöl einfüllen viele Maschinen gehen dadurch kaputt oder bekommen einen Schaden.

      *Im Heizöl befinden sich verschiedene Kohlenwasserstoffe bei denen der Siedepunkt breiter gestreut ist als bei Dieselkraftstoff.

      *Dem Diesel werden Additive zugefügt, die eine Filtrierbarkeit auch bei tiefen Temperaturen gewährleisten.

      Bei tragbaren arbeitsmaschinen,
      Bei tragbaren Generatoren sowie
      Fahrzeugen !!!!!!!
      Ist das Befüllen sowie betreiben mit Heizöl aufgrund der Steuerhinterziehung eine Straftat. :!: :!: :!: :!: :!:

      LG KrankeSchwester
    • Hallöchen!

      Additive sind eigentlich etwas um zu verhindern das Heiz oder Dieseltreibstoff bei kälteren Zeitabschnitten nicht einfrieren.
      Heiz/Dieselöl hält bis -22° C aus und dann wird es zähflüssig und kann nicht mehr verbrannt werden.
      Wäre eventuell gut erstmal Consuli fragen was er denn damit vor hat? Nicht das ihr ihn jetzt wegen irgentwas bezichtigt, was er garnicht machen will.
      Und Schwesterlein, kleiner Tip. Diesel ist nur anders eingefärbt und ist das gleiche wie Heizöl (EL). Das hat man damals in Baumaschinen einfach eingefüllt, bis es verboten worden ist. Genau aus dem Grund um Steuern zu sparen.
      Man kann auch in Dieselfahrzeuge einfach Rapsöl einfüllen, damit fahren die auch. Wichtig hierbei ist nur, das die Kohlenwasserstoffverbindungen richtig liegen. Mit Olivenöl geht das nicht.
      Aus diesem Grund wurde ja auch einst extra das Öl in den Supermärkten verteuert, damit die Dieselfahrer nicht einfach in den Supermarkt gehen um dort billigeres Rapsöl zu kaufen als an die Tanke zu fahren.
      Ärger nie das Hörnchenklein, denn er könnt geladen sein.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Rolly ()

    • KrankeSchwester schrieb:

      Bei tragbaren arbeitsmaschinen,
      Bei tragbaren Generatoren sowie
      Fahrzeugen !!!!!!!
      Ist das Befüllen sowie betreiben mit Heizöl aufgrund der Steuerhinterziehung eine Straftat. :!: :!: :!: :!: :!:
      Ich hatte diese Rechtsfrage schon mal woanders gestellt (Link gelöscht, siehe Forenregeln) und darauf die Antwort bekommen, dass nur der Betrieb von Fahrzeugen oder fahrbaren Stromerzeugern (z.B. solche mit Anhängerkupplung für Baustellen) steuerlich nicht zulässig ist.

      Consuli
      RFPPSI1

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von consuli () aus folgendem Grund: Verständlichkeit des Posts unter Beachtung der Forenregeln wieder hergestellt

    • An sich eigentlich eine interessante Frage.

      Natürlich würde mich auch erst einmal der rechtliche Rahmen genau interessieren... Vielleicht gibt es ja jemanden im Forum der da genaueres weiß, ob das wirklich nur für die von Consuli genannten Verbraucher von Relevanz ist.

      Aber im Zweifel -> WROL und somit nur für den Ernstfall.
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    • Rein stofflich gesehen ist Heizöl EL und Diesel das selbe, nur anders besteuert... Spiegelt sich ja auch in der UN-Nummer (1202) wieder
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    • BugOutSurvival schrieb:

      An sich eigentlich eine interessante Frage.

      Natürlich würde mich auch erst einmal der rechtliche Rahmen genau interessieren... Vielleicht gibt es ja jemanden im Forum der da genaueres weiß, ob das wirklich nur für die von Consuli genannten Verbraucher von Relevanz ist.

      Aber im Zweifel -> WROL und somit nur für den Ernstfall.
      Eigentlich ganz einfach - Im Normalfall eine Straftat.

      Im SHTF kann man das ganz klar unter §35 StGB (Entschuldigender Notstand) ggf. 34 StGB (rechtfertigender Notstand) laufen lassen.
      Meiner Meinung ist hier aber auch wieder der Aspekt der vorherigen Vorhaltung und somit der Absicht dies zu tun das eigentliche Problem.
      Wobei die Absicht dies im SHTF zu tun weniger schwer wiegt wie z.B. Diesel aus einem Auto abzuzapfen (Diebstahl).

      Rechtfertigungsgründe sind hier einfacher zu beachten wie bei der Vorhaltung eines Tourniquets beispielsweise.
      Aber vielleicht kann uns hier @Herr Zweikommaneun als Jurist weiterhelfen. ^^

      Grüße Südprepper
      Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)
    • consuli schrieb:

      Ich hatte diese Rechtsfrage schon mal woanders gestellt (Link gelöscht, siehe Forenregeln) und darauf die Antwort bekommen, dass nur der Betrieb von Fahrzeugen oder fahrbaren Stromerzeugern (z.B. solche mit Anhängerkupplung für Baustellen) steuerlich nicht zulässig ist.
      Consuli

      Ich habe nun noch eine andere Quelle zur Rechtsfrage des Betriebs mit Heizöl gefunden:

      Fa. Rotek schrieb:

      Der Einsatz von Heizöl als Kraftstoff für Fahrzeuge und transportable Arbeitsmaschinen sowie Generatoren ist strafbar (Steuerhinterziehung). (...) Bei ortsfesten Anlagen (z.B. Generatoren die zur Netzeinspeisung verwendet werden) und für spezielle Anwendungsfälle (z.B. Agrarbereich) kann es gesonderte Regelungen geben.
      Mein Stromaggregator ist keine transportable Arbeitsmaschine. Wahrscheinlich habt Ihr ein Arbeitsgerät zur Verwendung auf Baustellen o.ä.?

      Vielleicht frage ich mal die Polizisten in meiner Straße. Die müssen sowas ja wissen.

      Consuli
      RFPPSI1
    • Neu

      Regulär ist es aufwendig einen Stromerzeuger mit Heizöl zu betreiben und ich kann es nicht empfehlen!
      Nicht regulär ist es klar eine Straftat wie schon geschrieben wurde...

      Bei uns im Unternehmen wurde ein 100KW Dieselaggregat etwa 20 Jahre mit Heizöl betrieben. Genehmigt und zugelassen als Kraft-Wärme-Kopplung. Der Dieselmotor war eine Standardausführung (dem ist es egal ob Diesel oder Heizöl - siehe meine Vorredner - stofflich gleich - keine Zusätze nötig).

      Problem 1: Mit Zulassung werden dir immer mehr Auflagen gemacht, dass dein Stromerzeuger zur Netzstabilisierung fremdgesteuert wird. Das willst du sicher nicht. Aktuell liegt die Grenze glaube ich bei 99KW. Ich vermute aber im Zuge vieler Homelösungen von Stromerzeugern unter 10KW (Brennstoffzellen, Kleinstkraftwerke für EFH's & Co) wird der Gesetzgeber bald neue Ideen entwickeln, um zu Lasten der kleinen Verbraucher und Erzeuger das Stromnetz zu stabilisieren.

      Problem 2: zusätzlich entstehen Formalitäten, die regelmäßig nachzuweisen sind (Lagerung Heizöl und sichere Trennung von anderen Medien um Zweckentfremdung zu vermeiden), Wirkungsgradnachweis usw.
      LG torstenxy

      > besser Vorsicht als Nachsicht <
    • Neu

      Südprepper schrieb:

      Rechtfertigungsgründe sind hier einfacher zu beachten wie bei der Vorhaltung eines Tourniquets beispielsweise.
      Aber vielleicht kann uns hier @Herr Zweikommaneun als Jurist weiterhelfen.
      Wie jeder Mensch habe ich dazu eine Meinung. Diese ist bei mir sicherlich stark gefußt auf meinem Studium, weshalb sie für euch sicherlich nützlicher sein könnte. Wer eine Antwort mit meiner persönlichen Meinung (das betone ich, weil so etwas sonst oft als "verbindliche" Rechtsauskunft interpretiert wird) dazu haben will, kann mich gern privat anschreiben und ich versuche das zu erklären. Spontan wäre aber die steuerliche Normlage nicht mal das, wo ich bei einer eventuellen Prüfung zuerst ansetzen würde.

      Öffentlich beantworte ich das aber nicht, denn aus der Erfahrung weiß ich, dass das im Regelfall nur dazu führt, dass mir lang und breit erklärt wird, warum das, was ich sage, nicht so sein kann (Dieses Phänomen ist schön zu erkennen bei den Herren der WBS, unter ihren Videos). Wenn dann will ich da aber mit denen drüber diskutieren, die sich auch wirklich dafür interessieren und nicht wirklich mit denen, die das Forum aufmachen und eine gute Gelegenheit sehen um sich wichtig zu machen...

      Burning Board hat ja hierzu auch eine wunderbare "Konversationsfunktion" - dafür bestens geeignet.

      Schönen Abend euch aus Bayern :)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Herr Zweikommaneun ()