Prepping Unterschiede Stadt - Land

    • Prepping Unterschiede Stadt - Land

      Ich habe mich mal ein wenig eingelesen im Forum und zumindest vom Titel her keinen entsprechenden Thread gefunden.

      Mich würde interessieren, was sind die Unterschiede zwischen Prepping auf dem Land und Prepping in der Stadt.
      Mein persönlicher Hintergrund ist eine 49m^2 Wohnung (ohne Balkon ;( ) in städtischem Gebiet, allerdings in Randlage, erste ländliche Wirtschaftsflächen sind also nicht weit.

      Aus meiner und historischer Sicht fand die Nahrungsproduktion schon immer auf dem Land statt, während die Städte Dienstleistungssektoren sind.
      Mit diesem Hintergrund würde ich als Städter die vom Bund empfohlenen 14 Tage in "Raviolidosen", um mich dann bei einer länger anhaltenden Krise mit leichtem Gepäck Richtung ländlicher Gebiete aufzumachen.
      Auf dem Land wiederum würde ich wesentlich langfristiger denken, Saatgut einlagern, eventuell Schutzräume schaffen etc.

      Wie seht ihr das?
    • Ich glaube, dass es ein fataler Irrglaube ist, dass man bei einer längeren Krise aufs Land geht und dort Selbstversorger spielt bzw. Wenn man auf dem Land lebt mal eben Selbstversorger wird. Ich habe auf mehreren Höfen gearbeitet und gelernt, meist Vieh und Pferde Zucht (und Ausbildung) und bin selber auf Höfen groß geworden und kann nur sagen, dass Landwirtschaft und Selbstversorgung geplant geschehen muss. Ein Hof welcher bei Null anfängt braucht Jahre um richtig zu laufen (man muss bedenken, dass Herden wachsen müssen um mehr Dünger für die Felder zu produzieren um mehr anzubauen um die große Herde zu produzieren an dieser Stelle empfehle ich gerne das Buch Leben auf dem Lande von John Seymour als Einstiegsliteratur). Zudem was ist wenn die Krise im Herbst beginnt? Bis zur nächsten Ernte ist es dann verdammt lange hin. Es hat seine Gründe warum die ersten Eroberer Nordamerikas am Anfang jämmerlich verhungert sind.

      Für mich unterscheidet sich das ländliche vom städtischen aus Sicht der Vorsorge nur an der Anzahl der mich umgebenden Personen.
      Für mich ergibt sich daraus, dass eine Flucht deutlich schwieriger ist und die Gefahr größer ist, dass mir wer was "böses" will (Krisen unabhängig sogar) dafür werden in Städten wahrscheinlich eher Hilfsmaßnahmen anlaufen als auf dem Land.
      Doch die Maßnahmen sind überall die selben. Man braucht Essen, Wasser, Geld, Unterschlupf und genügend Macht um sein Essen, Wasser, Geld und den Unterschlupf zu behalten (da brach kurz der Rechtsphilosoph in mir durch)
    • @Tarik 1994 Also würdest du auf dem Land genauso vorsorgen, wie in der Stadt?

      Wenn ich im Falle einer Krise vom worst case ausgehe und keine Hilfsmaßnahmen anlaufen, muss ich mich über kurz oder lang ja selbst versorgen.
      Klar sollte sein, wer zu dem Zeitpunkt grundlegende Fähigkeiten wie Jagen oder essbare Pflanzen kennen nicht beherrscht, lernt sie verdammt schnell oder geht drauf.
      Nun stelle ich mir aber auch Fragen wie: Kann ich in der Stadt jagen oder Pflanzen sammeln? Eher suboptimal.
      Ich habe in meiner Zweizimmerbude auch keinen Platz, um über den Winter genug Lebensmittel einzulagern, geschweige denn Saatgut, Pflug und Zugtier, damit es auch im nächsten Jahr weiter geht. Zudem gibt es ja auch Wintergemüse, dass man anpflanzen kann u.a. Kohl und Rüben.

      Ich bin also immer noch der Meinung, dass man in der Stadt anders preppen kann und muss, als auf dem Land.
    • Ja ich habe auf dem Land genau so vorgesorgt wie jetzt in der Stadt.
      Und ich glaube, dass man sich auf Szenarien, in denen man zum Selbstversorger werden muss sich nicht wirklich vorbereiten kann. Ja man kann sich alles an lesen und ausprobieren. Ja man kann einen Balkon so betreiben, dass man dort viele Lebensmittel produzieren kann (mache ich selber auch) ja man kann lernen Nahrung in der Natur zu finden (auch dies mache ich wahnsinnig gerne) aber wenn zu deiner Vorsorge nicht gehört, dass du einen funktionierenden Hof besitzt ist es unsinnig sich auf solche Szenarien vorbereiten zu wollen, denn durch all diese Maßnahmen zögert man den Verbrauch des Vorrates nur raus. (besser als nix)
      Bedenke was das bedeutet, dass man sich völlig selbst versorgen muss und auch in Zukunft nicht damit rechnen kann, dass man seine Vorräte wieder aufzustocken. Das würde bedeuten, dass sämtliche Gesellschaftliche Strukturen zusammen brechen müssten und auf Dauer gebrochen bleiben. Welches Szenario soll dies Auslösen? Solche Zustände gab es weder im Mittelalter noch in einen der beiden Weltkriege noch in den Typischen Bürgerkriegen. Was wir nur tun können ist eine temporäre Krise zu überbrücken (Stromausfall, Bankencrash, Hochwasser vielleicht auch Kriege). wir können uns Handlungsfreiraum schaffen, wie dass wir nicht Hungern müssen nur weil unsere Stadt wegen Hochwasser temporär nicht erreichbar ist oder dass es trotz Stromausfall was warmes zu essen gibt und wir uns im Winter nicht den Arsch ab frieren nur weil der Öl preis ums 1000fache gestiegen ist.
      Und die Maßnahmen für solche Szenarien, bei denen wir quasi "nur" die Zeit überbrücken müssen bis Hilfe eintrifft oder die Lage sich normalisiert sind auf dem Land wie in der Stadt die selben. Aber Vorsorge zu betreiben für den Fall, dass dauerhaft die gesellschaftliche Ordnung zusammen gebrochen ist, und dies wäre dein worst case wenn ich dich richtig verstehe denn anders treffen die Punkte die du genannt hast nicht ein, halte ich schlicht weg für unmöglich, außer man lebt so(als Selbstversorger) oder hat Familie die so lebt und einen mit durchfüttern kann.

      Und zum Platz problem. Kenne ich nur zu gut lebe noch (bald ist das auch vorbei) auf 43m^2 und ich habe für 3 Personen für 3-4 Wochen Essen und Wasser. Unter Betten und Sofas ist immer herrlich viel Platz :D für Geschichten, welche dafür sorgen, dass ich für länger als 4 Wochen weder an Nahrung noch an sauberes Wasser komme halte ich hier in Europa schlicht für wahnsinnig unwahrscheinlich und unmöglich zu planen
    • sehe auch keinen grossen unterschied...
      das wichtigste ware ist wasser lagern

      und viel nahrung..
      auch zb..

      " MEINE oma hatte damals eine Meerschweinchen zucht"

      würde also je nach kriese
      beim tierladen vorbei und 2 sorten ( keine inzucht in der ersten zucht ) von tieren kaufen mindestens 2 x je 2 Geschlechter..
      zusammen halten und spass haben lassen...

      auch super zum tauschen..
    • Also ich denke schon das es ein paar Unterschiede gibt. Vieles ist gleich, aber bei einigen Sachen kommt man am Land besser weg.

      Wo ich keine großen Unterschiede sehe sind Stromausfall, Inflation, Fallout oder vergleichbares. Hier sind die Vorbereitungen gleich.

      Wo ich Unterschiede sehe sind:

      —Pandemie - mehr Leute auf wenig Platz = höheres Infektionsrisiko

      —zivile Unruhen - Siehe G20 auch wenn das eher ärgerlich und hauptsächlich die Autos bedroht.

      —alles eben wo aus mehr Menschen mehr Probleme entstehen


      Einen Bürgerkrieg seh ich nicht kommen. Dazu müsstest dir schon mitten im nirgendwo ne Burg bauen um auf Nummer sicher zu gehen.
      Professioneller Zombie Jäger. (Entsorgung kostet extra)
    • Ich wohne in der Nähe einer Kreisstadt, auf dem Dorf. Und ich finde schon, dass ich mich leichter tue, Sachen zu bevorraten.
      Hier ist es zB. üblich, eine Speisekammer zu haben, die ich auch fleissig fülle. :D
      Auch ist der Austausch mit Freunden und Umgebung leicht (zwecks Bevorraten), da das hier bei allen üblich ist. Es gibt jede Menge Hofverkäufe, wo man sich mit “Rohwaren“ oder fertigen Produkten eindecken kann.
      Selbstversorger bin ich deshalb noch lange nicht, aber ich habe viele Möglichkeiten, die Städter vielleicht so nicht haben?

      Liebe Grüße
      Miss Piggy
    • Bis auf deine Vorräte werden dir die anderen Essensquellen im Notfall aber auch wegbrechen.
      Die Höfe werden ruck zuck leergekauft sein und den rest behält der Bauer (der will ja auch nicht verhungern).

      Sobalds in der Stadt kein Futter mehr gibt strömen die Leute aufs Land um festzustellen das sie da auch nichts mehr finden.

      Natürlich bezieh ich mich jetzt auf eine richtige Kriese bei der die Versorgung mit Lebensmitteln Flächendeckend nicht mehr klappt.
      Professioneller Zombie Jäger. (Entsorgung kostet extra)
    • Hallöchen!

      Im Grunde haben die "Dörfler" immer ein Vorteil. Sie kennen sich und haben nicht soviele Dispute unereinander. Da ist eine solidarische Gemeinschaft in Kriesensituationen eher möglich
      Die Anonymität in den Städten ist immer ein Problem. Viele kennen sich in großen Wohnblocks nicht einmal, selbst wenn sie Nachbarn sind. Und das schon Jahre lang.
      Die Spannungen hier sind vielfälltig und sie werden in Kriesensituationen noch verstärkt.
      Auf dem Lande geht es da sicher viel "entspannter" zu. Das heist nicht, das sie sich liebevoll umarmen, aber sicher nicht, das sie sich wegen den kleinsten Problemen gleich an den Hals hüpfen.
      In Städten die was größer sind und erst recht dort wo richtig Masse vorhanden ist, da wird der "Budenzauber" rund gehen.
      Eine Vorbereitung für den Kriesenfall innerhalb einer Großstadt ist immer noch was anderes als würde man auf dem Lande wohnen.
      Von daher habe ich mich auch hier bei mir so eingestellt, so schnell wie möglich, sofern mir es bewusst/bekannt wird, den Ort wo ich jetzt bin flott zu verlassen.
      Ärger nie das Hörnchenklein, denn er könnt geladen sein.
    • Was mir als Städter Sorgen macht, ist die erhöhte Brandgefahr in einem möglichen Krisenszenario.
      Ich kann meine ganze Bude als Prepperhochburg ausgebaut haben - das nützt mir alles nichts wenn aufgrund z.B. unsachgemäßer Handhabung eines Petroleumofens, umfallende Kerzen, etc., im Nachbarhaus ein Feuer ausbricht
      das auf mein Wohnhaus übergreift.
      Habe zwar Feuerlöscher, etc. aber was kann man damit ernsthaft ausrichten? Bestenfalls das eigene Entkommen ermöglichen.
      Im günstigsten Fall kann ich noch meinen BOB schnappen und entkommen, aber ggf. bin ich auch gerade gar nicht zu Hause...
    • Um mir selbst zu antworten:
      Da hilft es nur extern Redundanzen zu schaffen.
      Prepperlager, Monatstonnen, Freunde und Bekannte.
      Aber auch das Vergraben von Monatstonnen stelle ich mir in der Stadt im Gegensatz zum Land schwierig vor.
      In einem anderen Fred sprach ich bereits die Überlegung an einen Lagerraum im Bunker zu mieten - hier besteht zwar keine große Brandgefahr, dafür erhöhte Einbruchsgefahr im Krisenfall. Echt verzwickt.
      Man kann nur hoffen sein Umfeld zu sensibilisieren um im Notfald mit aufgefangen zu werden, Stichwort Netzwerk, aber das gestaltet sich in meiner Stadt schwierig.
    • Wing_Of_Pazuzu schrieb:

      Um mir selbst zu antworten:
      Da hilft es nur extern Redundanzen zu schaffen.
      Prepperlager, Monatstonnen, Freunde und Bekannte.
      Aber auch das Vergraben von Monatstonnen stelle ich mir in der Stadt im Gegensatz zum Land schwierig vor.
      In einem anderen Fred sprach ich bereits die Überlegung an einen Lagerraum im Bunker zu mieten - hier besteht zwar keine große Brandgefahr, dafür erhöhte Einbruchsgefahr im Krisenfall. Echt verzwickt.
      Man kann nur hoffen sein Umfeld zu sensibilisieren um im Notfald mit aufgefangen zu werden, Stichwort Netzwerk, aber das gestaltet sich in meiner Stadt schwierig.
      Die (emotional) wichtigsten Dinge könnte man in einem feuerfesten Tresor oder einer Brandschutzkasette aufbewahren.
      Emotional wichtig, weil da idR kein Platz für monatelange Nahrungsvorräte drin ist, sondern eher für Dokumente oder Familienfotos zb.

      Verstecke anlegen finde ich generell schwierig, denn Verstecke und Lagerplätze können gefunden werden. Wenn Sondler und Hobby-Schatzsucher unterwegs sind, auch schon vor der Krise, man müsste also wie ein Eichhörnchen entsprechend viele Nüsse an verschiedenen Stellen vergraben.
      Ich bin mir nicht sicher, ob der Aufwand es wert ist.
      Da würde ich mich doch eher mit den Gedanken befassen, auf was kann ich verzichten, was mach ich wenn ich tatsächlich mal kein Gear und keine Vorräte habe und auch das Netzwerk um mich herum versagt...
    • Verstecke anlegen ist schwer, da gebe ich Dir Recht. Ich würde sagen im Gegensatz zum Land in der Stadt sogar fast unmöglich, irgendjemand sieht immer etwas, es sei denn man hat ein eigenes Haus mit Grundstück, da könnte man eine Baustelle vortäuschen oder im Rahmen einer regulären Arbeit am Haus ggf. Dinge vergraben ohne das jemand Verdacht schöpft.
      Übrigens nicht nur wegen Brandgefahr sondern auch als Notreserve nach einer Plünderung.
      Auf dem Lande könnte man z.B. auf eigenem Grundstück schon eher eine Tonne verbuddeln. Da laufen dann in "zivilen" Zeiten auch keine Sondler herum.
      Gedanken machen ist gut, konkrete Vorschläge besser ;)
      Wenn meine Ausrüstung/Nahrungsmittel vernichtet bzw. gestohlen wurde, bin ich genau so ausgeliefert wie der Großteil der nicht preppenden Bevölkerung.
      Ich könnte lediglich versuchen aufgrund meines Vorwissens systematischer an einen Neuanfang heranzugehen - wo ist die nächste brauchbare Rohwasserquelle, etc.
    • moin
      lebe im block,am rande einer 20000 einwohnerstadt.
      habe hier kleines waldgebiet,moorgebiete,stadt,viele bauern...

      habe vorräte für ca 4-8 wochen , holzkohle mit grill für essen und abkochen.(je nachdem wer mitisst und wie streng ich es einteile)

      die bundesvorräte- lebensmittel gehen nur in die ballungszentren und halten auch da nur 2-4 wochen.

      bei einer dauerhaften,großflächigen kathastrophe-
      kommt es hier drauf an ,wie schnell vor ort vorhandenes an lebensmittel vom stadtrat in gewahrsam genommen wird und per lebensmittelkarteno.ä.verteilt wird,und ob sie hier noch notbrunnen haben.

      im grunde ist dann jeder ort auf sich gestellt

      hier hab ich den vorteil... wasser in der nähe(gefiltert und abgekocht okay)-brennholz..-kräuter als medizinersatz...medizin ist dann auch schnell alle..
      (wassefilter, meine holzkohle,sand von spielplätzen der umgebung-erst kochen-und eimer)

      wochenmarkt wird ès wohl auch bald wieder geben. geldvorrat , tauschobjekte auch sinnreich.

      ansonsten-erfahrung von früher

      unser garten und das geflügel haben uns früher-5pers.- von der ernährung her. mit einkochen,einlagern,wintergemüse draußen, über den winter gebracht.( halt gemüse kartoffeln, obst ,saft ,beeren.kräuter für tee)

      größe etwa 600 quadrat -zum gut überleben hätte es gereicht^^

      zucker,mehl,öl/fett,salz und extras mußte halt gekauft werden.
      wäre in großer katastrophe was zum tauschen oder für gemeinschaftsarbeit.
      erst denken dann handeln
    • Hi,

      letztens noch mit einem Landhof Besitzer (seineszeichen kein wissentlicher Prepper) über Grundwassernutzung gesprochen. Tja, ohne Genehmigung in der Stadt (Grundstück) zu Bohren, würde sicherlich schneller bemerkt werden als auf dem Lande. Wenn es keiner sieht...in der Stadt gibt es ja immer irgendwo einen aufmerksamen Nachbarn :/ Auf die To do List...Einsicht in die Gebührenordnung erlangen und Kostenplan erstellen.
      Wissen bedeutet Überleben, aber ohne Training überlebt man nicht lange !
    • Nachdem wir vor einen halben Jahr den Schritt von Stadt zu Land gemacht haben, hier mal meine Meinung dazu.

      Wenn Landleben bedeutet die X-Zimmer Wohnung wird gegen ein Haus mit Garten getauscht, sehe ich hier echte Vorteile:

      a) Mehr Platz zur Lagerhaltung (früher einen Schrank in der Küche und unter die Betten gestopft - heute eigener Raum dafür)
      b) Man kennt sich. Klar nicht nach 6 Monaten, aber selbst nach zwei Jahren besser als in der Stadt nach 10 Jahren
      c) Garten. Richtig angestellt spart man sich vor der Krise einen Haufen Geld und hat während der Krise einen vollen Bauch.
      d) Mehr natürliche Resourcen als in der Stadt (Holz, Wasser, Nahrung)
      e) Je nach Lage - mehr Schutz. Wir z.B. wohnen auf einem steilen Berg. Damit sich die berühmten Plünderer auf den beschwerlichen Weg zu uns nach oben machen muss unten wohl schon lange alles abgegrast sein.

      So sehe ich das. Uns hat der Umzug auch unser Prepperdasein sehr erleichtert.
    • Ich finde es ist beides, gleich ob Stadt oder Land, und unterschiedlich. Gleich weil wir ob in die Stadt oder auf dem Land, als Menschen das gleiche brauchen. Essen, Schlaf, Hygiene, Schutz... Unterschiedlich weil der Weg dahin, und auch die Strategien verschieden sind. Wollte ein paar Sachen klären, klar stellen, die mMn nicht ganz der Wahrheit entsprechen. Es waren kein Eroberer, es waren Kolonisten, das ist ein Unterschied. Das andere, wichtigere, habe ich in ein anderes Thema schon erwähnt. In unsere Erinnerung und unsere Strategie ist eine Lücke. Früher sind Menschen aus der Stadt ins Dorf gegangen und haben Essen gekauft, erbettelt, geklaut... Damals waren 70-80% der Dorfbewohner Bauer... Jeder hatte ein Stück Land, und volle Speicher. Heute ist es so dass es nur wenige Bauer gibt, die Anzahl wird in Promille angegeben. Also wird es nicht so einfach Essen zu finden, und porpotional ist um einiges wahrscheinlicher, das dieser Mensch umkommt. Und dann ist es vom Promille Bereich, ins null gerutscht... Wir stehen da ohne Bauer... Die Problematik gibt es in einigen Bereichen, aber Landwirtschaft, das kann - und wird - sehr vielen das Genick brechen....
      Die Frage ist nicht ob Du Paranoid bist...Die Frage ist....Bist Du Paranoid genug?
    • ich bin der Meinung dass es sehr wohl große Unterschiede zwischen Stadt und Land leben gibt.

      Das fängt alleine wie hier auch schon erwähnt damit an dass man auf dem Land die Leute viel besser kennt als in der Stadt.
      In der Stadt kennt man meist noch nicht mal seine Nachbarn die im gleichen Haus wohnen, dann kommt noch dazu dass man in der Stadt meist eine Wohnung bezieht was als Nachteil hat, man hat weniger Platz für die Lagerhaltung und kann sein Eigenheim weniger gut absichern da man an einem Mietvertrag gebunden ist.

      Auf dem Land kauft man meistens ein Haus und kann somit walten und schalten wie man möchte.

      Man hat gegebenenfalls mehr Grundstück dabei was sehr große Vorteile hat z.b. beim Anlegen eines Garten eine Scheune etc meines Erachtens nach ist es auch einfacher wenn man eine Flucht plant, da man auf dem Land schnellere und bessere Wege hat ohne gleich erkannt zu werden.

      LG KrankeSchwester