Meine persönlichen Fortschritte

    • Hallöchen!

      Die Stimmung scheint mir hier teilweise doch recht aggressiv. Zumindestens kommt es mir so vor. Aber mal zum Thema.

      Besitze selber auch ein recht gut sortiertes medizinisches Equipment. Allerdings würde ich davon sicher nur die Hälfte benutzen können. Ein TQ ist nicht mit dabei. Selbst wenn ich eins hätte, würde ich es nicht einsetzen.
      Abbinden soll sehr schmerzhaft sein und die Gefahr das man dann, eventuell bei unsachkundigem Umgang dann Extremitäten zum Absterben bringt, die man vieleicht noch braucht, ist mir zu groß.

      Meine liebe Freundin ist allerdings in einem Arztberuf ausgebildet und der traue ich auch einiges mehr zu. Nur ich als "Ungebildeter" lass da mal lieber die Finger von. Selbst sie besitzt kein TQ.
      Wir haben beide ein Dreieckstuch am Mann/Frau. Das kann man für alles Mögliche benutzen.
      Ich, für meinen Teil, würde erstmal versuchen die Blutung zu stoppen, sofern es möglich ist, und dann weiter reichen an sachkundiges Personal.
      In einer Fluchtsituation, wo auch noch Leute hinter einem her sind und man müsste eine Gruppe führen/teilnehmen und man würde sie in Gefahr begeben, wenn man den Verletzten tranzportieren müsste bzw. ihn vor Ord behandelt, dann kommen dort meist nicht mehr viele Möglichkeiten zusammen.
      Den Rest lass ich da mal offen.

      Das ist ein Thema was man besser in einem direkten Gespräch führt. Das hat hier nichts zu suchen.
      Ich stimme bonzo in vielen Teilen zu. Auch zu dem Punkt das hier Kinder reinlesen können und die sollten doch besser sowas nicht mitbekommen. Im erwachsenen Leben werden sie da sicher schon genug mitbekommen müssen.
      Ärger nie das Hörnchenklein, denn er könnt geladen sein.
    • Jetzt gebe ich auch mal meinen Senf dazu.

      1. mit einem Venenstauer kann man nicht abbinden, der Druck um Aterien vollständig abzudrücken wird nicht erreicht. Venenstauer sind dafür die oberflächlichen Venen zu stauen während der arterielle Fluss erhalten bleibt. Ansonsten könnte man auch kein Blut abnehmen weil das Gefäß sich nicht wieder füllen würde.

      2. Sind Tourniquets für den Kriegsfall entwickelt worden in denen man unter Beschuss keinen Verband anlegen kann und den Patienten bei der Evakuierung vor dem verbluten zu schützen.

      3. Um den Blutfluss in einer Extremität zum Erliegen zu bekommen, muss man einen Druck der deutlich oberhalb des systholischen Blutdurcks liegt, erreichen. Bei einer Blutsperre wird gewöhnlich ein Druck von 300mmHg verwendet bei einer Manschetten breite am Arm von ca. 10cm.

      4. lernt einen Druckverband anzulegen. Ihr steht nicht unter Beschuss und könnt in "Ruhe" arbeiten.
      Dabei könnte ggf. aber der Kett hilfreich sein um zB. das Druckpolster mit Druck auf die Wunde zu drücken und zu Fixieren.

      Medizin ist mit den Händen man muss es machen und man sollte sich nicht auf Hilfsmittel verlassen.
      „Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.“

      Henry Ford
    • EinKopp schrieb:

      Also:
      Habe ich einen Angelhaken als Nähmaterial vorgeschlagen? NEIN! NIE! Mich stört es, dass dies behauptet wird. Das ist nicht wahr!
      Habe ich eine Ledernadel als Nadel vorgeschlagen? Ich habe gesagt, sie ist im Notfall verwendbar. Dies beziehe ich auf die"technische Möglichkeit". Wenn man dies als "Vorschlag" auslegt ... dann tut es mir leid.
      EinKopp schrieb:

      EinKopp schrieb:

      Mein momentan geplantes "Reparatur-Package"

      Gedacht für: Reparatur von Rucksack, Biwi/Zelt/Tarp, Kleidung, Schuhe ... ach, eigentlich für alles.

      - 4 Rollen a 500m Nylongarn, jeweils 1 Rolle Schwarz, Grau, Oliv, Braun. (Die Menge halte ich für nicht übertrieben! Lass man ne Plane reißen. Das Zeug wird sich schon verbrauchen. Kleidung wird man möglicherweise öfter mal Flicken müssen. Es muss halt für ALLES herhalten. Garn ist die "erste Reparatur-Instanz" und meistgebrauchte Reparaturmaterial. Nylon deswegen, weil es das stabilste und abriebfesteste Nähgarn ist)
      - Nähnadeln, gerade und gebogene für "einfache" Reparaturen (Die gebogenen sind Nadeln für Leder. Notfalls auch zum Nähen von Wunden geeignet. Sind dafür auch besser als "Angelhaken")
      - Näh-Ahle für anspruchsvollere Reparaturen (Warum hat die noch keiner auf seiner Liste? Damit kann man etwas deutlich besser, stabiler und komfortabler zusammen nähen als mit einer einfachen Nähnadel. Damit bekommt man auch großflächig eingerissene Planen oder Kleidung und auch Schuhe repariert)
      - Kabelbinder (entweder um direkt etwas zusammenzuhalten, oder einfach zum fixieren, zB Schuhsohle am Schuh, so lange der Kleber trocknet)
      - Kraftkleber (Perfekt für Leder und Stoffe, zB Ankleben von Schuhsohlen)
      - 2-Komponenten-Kleber (Beim Zusammenkleben von Metall oder Plastik wohl besser als Kraftkleber)
      - Draht (Auch so etwas, was ich hier noch nicht gesehen habe. Zusätzlich für Reparatur von Plastikteilen: Wenn möglich mit Ahle vom Multitool ein kleines Loch ich die zusammenzufügenden Teile bohren, Draht durchziehen und mit der Zange vom Multitool fest verdrehen. Zusammen mit dem Kleber => Bombenfest ... hoffentlich)
      - Paracord (Schnürsenkelersatz, Schlaufenersatz ...)
      - Ersatzschnallen (bin ich auch erst durch diesen Thread drauf gekommen)
      - Panzertape (Überkleben von Nähten zur zusätzlichen Sicherung oder um es Wasserdicht zu machen. Weniger um damit direkt etwas zuzukleben, was aber auch ginge)
      - Sicherheitsnadeln (Eher zum Fixieren als damit direkt etwas dauerhaft zusammen zu halten. Auch für Erste Hilfe brauchbar zur Fixierung von Verbänden)

      Gruß
      EinKopp
      Ich gebe dir recht du hast Nähnadel statt Angelhaken geschrieben. Hier habe ich mich anscheinend verlesen.
      Das ändert allerdings am Grundsatz garnichts. Nähnadeln sind genau wie Angelhaken nicht als Wundnahtmaterial geeignet und somit obsolet.

      EinKopp schrieb:

      Wo ist nun in oben genannter Aufzählung das "gefährliche Halbwissen"? Oder wo habe ich etwas anderes behauptet, als in obiger Aufzählung aufgeführt?
      Das man meine Posts allerdings anscheinend leicht falsch verstehen kann, bekomme ich gerade schmerzlich zu spüren.
      Gefährliches Halbwissen weil alleine der Gedankengang zeigt das du keinerlei Fachwissen in diese Richtung mitbringst.

      Zur Tourniquet Diskussion äußere ich hier nicht mehr, ich mache diesbezüglich demnächst mal ein eigenes Thema auf und bringe ein wenig Input darin zum Disskutieren.
      Ich bin raus aus diesem Tread, weil irgendwo will man die Probleme nicht einsehen die eine Verwendung mit sich bringen können .......

      Ich möchte dir abschließend nur noch einen guten Rat von Fori zu Fori geben.... Bitte führe das was du hier aufführst nur an dir selbst und nicht an anderen Personen aus.
      Zum Schutz von beiden !
      Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)

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    • Südprepper schrieb:

      Ich möchte dir abschließend nur noch einen guten Rat von Fori zu Fori geben.... Bitte führe das was du hier aufführst nur an dir selbst und nicht an anderen Personen aus.

      Ein sicher gut gemeinter und weiser Rat. Aber in so fern unnötig, dass ich sowas niemals vorgehabt habe.
      Ich habe überhaupt nicht vor, so etwas auszuführen.

      Wenn ich sage "Autos sind dazu geeignet Geschwindigkeitsbegrenzungen zu überschreiten ... sind dafür auch besser als Fahrräder", dann bedeutet das auch nicht, dass ich sowas vor habe. . ... möglich isses aber.

      Und es gibt Leute, die machen sowas ... also das Nähen jetzt (siehe in einem schweizer Survivalforum, "wunde selber nähen" googlen ... da wird seltsamerweise vergleichsweise locker darüber geschrieben).

      Und die zitierte Aussage von mir ist auch die von der ich mir gedacht habe, dass sie kommen wird. zugegeben ärgere ich mich allerdings über meine Wortwahl "geeignet" statt "verwedbar" . Wobei ich dabei "im Vergleich zum Angelhaken" im Kopf hatte, denn:

      Ich habe das EINZIG und allein deswegen erwähnt, weil ich zu dem Zeitpunkt in mehreren Videos (habe mir ja hunderte von BoB-Vorstellungen angeschaut) das mit den Angelhaken gehört habe. Das ich nicht doll finde, ist aus meinem zitierten Post wohl erkennbar. Hätte ich diese Sachen in diversen Videos nicht aufgeschnappt (und damit hast du vollkommen recht: Ich habe keinerlei Fachwissen), wäre ich überhaupt nicht auf den Gedanken gekommen, diese Anmerkung zu den Ledernadeln zu machen. (Vielleicht daran erkennbar, dass ich mit der Bemerkung zum Angelhaken aus heiterem Himmel daher komme. Die kamen mir beim schreiben einfach in den Kopf aufgrund der Erwähnungen)
      Das bedeutet aber doch noch lange nicht, dass ich das vor habe! Ich habe doch keine Ledernadel als Wundnähnadel "propagiert" (Zumindest war dies in keinem Fall meine Intention) oder als Alternative zu einer steril verpackten Nadel angepriesen.

      Hier wird so getan, als hätte ich mich hingestellt und gerufen "Leute, kauft euch Ledernadeln, mit denen kann man wunderbar Wunden nähen!" oder "Leute, kauft euch Klettbänder, das sind klasse Tourniquets!"

      Und auch wenn ich kein Fachwissen vorweisen kann, komme ich gerade so noch von selber auf den Gedanken, dass die Benutzung von nicht sterilen Nadeln zu Infektionen führen kann und das die Haut schäden nehmen kann und dass eine Ledernadel deswegen keine Empfehlung ist.

      Ich will aber dieses Thema auch gerne abschließen.
      Wenn ihr jetzt die Meinung über mich habt, ich würde komische Gegenstände in meiner Ausrüstung haben mit dem Ziel, diese zweckzuentfremden, dann tut mir das leid. Dem ist nicht so.

      Der Fehler lag bei mir, indem ich angefangen habe meine Äußerungen zu "rechtfertigen".
      Hätte ich einfach auf den von Südprepper vollkommen korrekten Hinweis "Allerdings eine große Bitte ! ..." mit einem "hab ich nicht vor" geantwortet, wäre wohl alles Tutti gewesen. Aber ich musste anfangen zu erklären, WARUM ich das geschrieben habe, und dann war ich in einer Verteidigungshaltung die so aussah, als würde ich eine Ledernadel irgendwie toll finden. Damit hat in meinen Augen alles angefangen.
      Sorry dafür.

      Es wäre mir recht, wenn ein Moderator diesen Komplex in einen separaten Thread verschieben könnte, denn ich würde diesen Thread gerne zum eigentlichen Thema weiter führen, und wenn hier jemand ließt, muss er sich ja nicht unbedingt durch dieses Intermezzo kämpfen.

      Gute Nacht euch allen
      EinKopp

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von EinKopp ()

    • EinKopp schrieb:

      ist mir bewusst ... trotzdem wirds als solches angeboten. Vielleicht kann DAS Teil es ja doch?

      Ich habe den Krempel jetzt bestellt.
      Wenn es nicht wie gedacht funktioniert, dann führe ich das hier auch ganz ehrlich unter "Fails" auf.
      Gehört halt zur Entwicklung.

      Gruß
      EinKopp
      eben nochmal nachgeschaut

      tourniquet Übersetzung Aderpresse
      damit ist in der Übersetzung alles gemeint
      was den blutfluss auch nur bischen hemmt verlangsammt behindert..

      fur den Einsatz fur unsere zwecke ist es nicht gemacht...
    • Danke für die Info, Bonzo.

      So, nun versuch ich wieder zum Thema zu kommen.

      Was ist so angekommen und wie kann ich es tatsächlich einbinden? Wo musste ich meine "Planungen" abändern oder gar gänzlich verwerfen?

      Dabei bin ich immer noch bei meinem "immer dabei" und meinem "immer in der Nähe"

      Der Schlüsselbund
      Eigentlich ein ganz banaler Gegenstand. Aber einer der ganz wenigen Gegenstände, den die meisten wirklich fast IMMER bei sich haben. Von daher könnte es sich lohnen, hier auch ein gewisses Augenmerk drauf zu legen. So habe ich mir vor meiner Neuanschaffung doch einiges an Gedanken gemacht.
      Die Entscheidung fiel erst einmal schnell auf ein Schlüsseletui.
      Es gibt ja viele Möglichkeiten: vom einfachen Schlüsselring, spezielle Cases bis zu diesne neumodernen Schlüsselorganizer in denen die Schlüssel wie eie Art Taschenmesser organisiert werden.
      So ein Schlüsselorganizer war eine Weile mein Favourit, weil ich die Dinger schon ziemlich cool finde, habe es aber doch verworfen, weil es irgendwie nicht in mein "Gesamtkonzept" passt. Ich möchte einiges an Zeug dabei haben, dabei soll es in den Taschen aber auch nicht zu sehr in ein "Kleinteilegewusel" ausarten. Und da ist ein Schlüsseletui, in dem man noch andere Sachen mit unterbringen kann, für mich persönlich die bessere Lösung.

      Aber ich hatte auch spezielle Anforderungen an das Etui:
      - mindestens 2 an Ketten befindliche Schlüsselringe
      - Zusätzliches mit Reißverschluss versehene Fach
      - bestenfalls außen noch eine Schlaufe um dort einen weiteren Schlüsselring anbringen zu können.
      Nach einiem Suchen habe ich genau das gefunden.

      Aber warum habe ich diese Anforderungen an das Etui?
      Von vorne herein wollte ich auch kleinere "Ausrüstungsgegenstände" mit anbringen. So wollte ich einen Ring an Kette für Schlüssel nutzen, und den anderen Ring an Kette für die Gegenstände. Einer dieser Gegenstände sollte auf jeden Fall eine Taschenlampe sein.

      Und jetzt gibt es beim "klassischen" Schlüsselbund mit Taschenlampe ein kleines Problem:
      Wie will man damit ein Schloss ausleuchten, wärend man dieses Schloss aufschließt, wenn Schlüssel und Taschenlampe am selben Ring hängen?
      Geht kaum. OK, meist reicht das Streulicht der herunterbaumelnden Lampe noch aus, aber ich wollte es für mich trotzdem optimieren.
      Mit dem von mir angeschafften Schlüsseletui funktioniert es jetzt genau so, wie ich es mir vorgestell thabe: Ich kann in der einen Hand die Lampe halten, und diese ist, obwohl sie am Ring befestigt ist, weit genug vom anderen Schlüssel entfernt, so dass ich gut ausleuchten und mit der anderen Hand aufschließen kann.

      Ein anderer Ausrüstungsgegenstand in ein kleiner Magnet, den ich manchmal auf der Arbeit benötige.
      Ansonsten könnte man ihn auch dafür benutzen metallene Gegenstände (z.B. Münzen, Batterien, Schrauben) aus unzugänglichen Ritzen, Abflussdeckeln ... herausziehen zu können.
      Gerne befestige ich das komplette Etui mit dem Magneten auch zuhause an einer kleinen Wandtafel im Büro. Ansonsten ginge auch mal eine Kühlschrank- oder die Autotür.

      Der Ring mit den Ausrüstungsgegenständen ist immer IM Etui mit verschlossenem Reisverschluss untergebracht. Der andere Schlüsselring hängt heraus. Das habe ich auch schon bei früheren Schlüsseletuis (wo ich immer nur einen Ring hatte) so gehandhabt, weil es mir einfach zu umständlich ist, die Schlüssel immer reinzustopfen.

      Damit haben wir Ausrüstung und Schlüssel abgehakt ... bis auf einen Schlüssel. Und damit sind wir bei der äußeren Schlaufe. An dieser habe ich einen weiteren Ring befestigt und dort den Autoschlüssel angebracht. Den Autoschlüssel wollte ich vom restlichen Bund getrennt haben. So kann ich den Schlüssel auch leichter abnehmen, wenn jemand anderes mal mein Auto ausleiht (Papa, Mama, Schwester ... andere bekommen es nicht und dürfen es Versicherungstechnisch bei mir auch nicht).
      Außerdem habe ich an dem äußeren Ring auch noch eine Signalpfeife mit dem Hintergrundgedanken: WENN ich sie mal brauche, dann will ich sie nicht erst noch rauskramen müssen. Deswegen hängt sie außen dran und nicht am "Ausrüstungsring".

      Und dann haben wir noch das zusätzliche Fach am Etui. Das haben ja generell viele Schlüsseletuis. Das beinhaltet bei mir einen vermutlich etwas unüblichen Gegenstand: einen kleinen Nagelknipser. Ich hatte es schon SOOOOO oft, dass ich unterwegs einen Nagelknipser benötigt habe. So habe ich mir jetzt überlegt, immer einen dabei zu haben. Und das kleine Etui-Fach ist bestens für die Unterbringung geeignet. Außerdem sind noch 2 Pflasterstrips drin und Notgeld fürs Parken (also nur so 2 € in 0,5€ Münzen)

      Damit ist das Schlüsseletui für mich (erst mal) komplett. Dabei ist es auch nicht "überladen" oder dick ausgefüllt. Es sieht ziemlich normal aus.

      ...
      (5000 Zeichen)
    • Fortestzung

      Ach ja: die Gegenstände am "Ausrüstungsring" sind nicht "fest" angebracht, sondern mittels kleinem Karabiner. So kann man sie auch schnell vom Ring lösen und unabhängig verwenden. Bei der Taschenlampe muss ich wohl nicht erklären, warum das sinnvoll sein kann. Und wenn ich den Magneten mal tiefer runterlassen möchte, kann ich ihn abnehmen und an die Kette ranmachen, mit der das Portemonnaie fest gemacht ist (anderer Punkt, der kommt später)

      Das neue Etui ist jetzt bald eine Woche im Einsatz und ich bin SEHR zufrieden damit. Die Lampengeschichte benötige ich ständig, weil es kein automatisch angehendes Nachtlicht in unserem Eingangsbereich gibt.

      Ich habe nur eine einzige Sorge: Dass die äußere Schlaufe vielleicht den Belastungen nicht dauerhaft stand hält. Schließlich hängt beim Autofahren einiges an Gewicht dran. Ich habe jetzt erst einmal am Schlüsselring die Stelle zum "Einfädeln" (wie nennt man dasbei einem Schlüsselring?) mit Tesafilm abgeklebt. damit diese sich nicht an der Schlaufe verhakt und die Schlaufe ggf. einreisst. Aber das widerspricht natürlich der Idee des schnellen Abnehmens des Autoschlüssels.
      Ich muss hier noch nach einer anderen Befestigungsmöglichkeit suchen, wahrscheinlich auch mittels eines kleinen Karabiners.

      Ansonsten denke ich darüber nach, am Etui selber eine Metallöse anzubringen und da einen Ring durch zu ziehen. Das erscheint mir dann eine recht stabile Lösung zu sein.

      Noch kurz zu den Gegenständen am Schlüsselbund:
      Mit der Lampe (Olight S1 mini) bin ich persönlich SEHR zufrieden! In meinem "immer in der Nähe" ist dafür auch ein Ersatzakku dabei.
      Die Klammerzum befestigen an Ärmeln oder Mützenschirmen hält ordentlich. Die Leuchtkrafft ist (für mich) enorm. Eine relativ teure Lampe, deren Anschaffung ich aber auf keinen Fall bereue.

      Der Magnet ist ein kleiner Neodym an einem Ring. Ansonsten gibt es dazu eigentlich nicht viel zu sagen.

      Die Pfeiffe ist aus Edelstahl und hat ein "Bambus-Design". Mir wars auch wichtig, dasssie schön anzusehen ist, weil sie ja außen hängt. Beworben wird sie mit bis zu 120dB. Ich habe noch nicht getestet wie weit man mich damit hören kann.

      Den Nagelknipser habe ich in einem 2erSet bestellt. Einen "normalgroßen" und einen "kleinen". Der Kleine ist nun im Etui und der normale in meinem Spind bei der Arbeit.

      Das wars soweit erst mal.
      Viel Gelaber für so etwas banales wie ein Schlüsseletui.

      Danke fürs durchhalten. Demnächst quäl ich euch weiter (Hausapotheke, Portemonnaie, weitere Entwicklung meines immer-dabei-Erste-Hife-Sets und sonstige Anschaffungen ... außerdem der Ausblick auf die Einkaufsliste für kommenden Monat [da geht es so langsam ums "Heimkehr-Set"]).

      Gruß
      EinKopp
    • Es gibt dazu auch (keine Ahnung ob direkt von denen) von Gardena die Steckkupplungen im Miniformat für den Schlüsselbund... Sehr geil zum Trennen und verbinden von Schlüsseln.

      Hab ich privat auch, um Autoschlüssel oder Arbeitsschlussel zu trennen und meist im Auto zu belassen
      "You can't understand what lays ahead, if you don't understand the past" - Rise Against-Satellite

      Wissen, das nicht weitergegeben wird, ist kein Wissen.
    • So, jetzt hab ich mal wieder einen Moment Zeit ein wenig zu schreiben.

      Zunächst ein paar Sachen, die nicht gaaaaanz so funktionieren, wie ich es gedacht habe:

      Der 5Liter Kanister
      Technisch funktioniert er ... aber dann doch zu groß für den Zwischenboden im Kofferraum. Ich habe gehofft, ihn da unterbringen zu können. Aber nicht schlimm, denn der Kanister hat nur um die 5€ gekostet.
      Werde mir demnächst dann noch einen 1,5Liter Kanister anschaffen, der passt sicher in den Zwischenboden. Der 1,5Liter Kanister hat dann auch den Vorteil, dass er mit ins "Heimkehrset" rein kann. Wenn also ein weiterer Weg über nehrere Tage anstehen sollte, hab ich auch genug Brennstoff dabei.
      Jetzt darf man fragen: Waaas? Ein 1,5L Reservekanister? Das reicht doch nur für ein paar KM wenn man damit den Tank nachfüllt. Das ist doch viel zu wenig!
      Allerdings komme ich damit gute 40km weit, denn ich habe ein kleines Auto, fahre normalerweise mit Erdgas (im Schnitt 2,7kg/100km TATSÄCHLICHER Verbrauch Erdgas, bzw 3,7l/100km TATSÄCHLICHER Verbrauch Super) und habe noch einen 10l "Not-Tank" für Benin drin.
      Von daher reichen 1,5L im Alltag auch praktisch aus, um die nächste Tankstelle zu erreichen.
      Letzte Woche hätte ich den Kanister sogar fast bereits benötigt. Da bin ich wirklich auf dem letzten Tropfen bei der Tanke angekommen (Auto war 800m vorher schon einmal ausgegangen)

      Der Kubotan-Kugelschreiber
      Auch hier: Technisch vollkommen OK. Stabil, schreibt ordentlich. Wunderbares Teil. Ein bisschen "Hinterlastig" (Glasbrecher ist halt schwer), aber man hat sich schnell dran gewöhnt.
      Was ist nun mein Problem? Die "sinnvolle" Unterbringung.
      Die Idee war ja, die "immer dabei"-Teile alle irgendwo am Mann unterzubringen. Besonders wenn es um die "Kubotan"-Funktion geht, ist es witzlos den Stift in einem Organizer, im Rucksack oder sonst nicht direkt zugänglichen Taschen zu haben.
      Also gehört der Stift in die Hosentasche oder an den Gürtel.
      Eine Jackentasche käme natürlich auch in Betracht, aber eine Jacke wird nicht immer getragen und es besteht die Möglichkeit, dass man sie hängen lässt, sie geklaut wird o.ä.
      Bei einer Hose passiert das eher nicht, deswegen möchte ich generell alles irgendwo in der Hose mit mir führen.
      Am Gürtel möchte ich eigentlich nichts befestigt haben. Das sieht (ist meine persönliche Meinung) im Alltag immer irgendwie albern aus.
      Bleibt also die Hosentasche.
      Und da gibt es nun zwei Probleme: Die Spitze macht die Tasche möglicherweise kaputt. Dem kann man begegnen, indem man den Stift mit dem Klip in der Hosentaschenöffnung einhängt. Meine Taschen sind groß genug, dass Die Spitze dann nicht mehr an den Boden der Tasche kommt. Allerding ist in der (rechten) Hosentasche auch der Schlüsselbund.
      Nun passiert es öfter, dass beim Rausziehen des Schlüsselbundes auch der Kugenschreiber mit rausgezogen wird. Das ist nervig.
      Also trage ich den Stift nun in der linken Hosentasche. Das ist aber eine "Notlösung", denn ich hätte den "Kubotan" als Rechtshänder gerne direkt in meiner rechten Hand.
      Und warum nicht den Schlüsselbund in die linke Tasche? Ganz ehrlich: Nach 30 Jahren will ich mir das nicht "abtrainieren". Und den Schlüsselbund brauche ich ja auch deutlich öfter und so habe ich den Schlüssel beim Rausziehen auch gleich in der richtigen Hand.
      Von daher kann ich mit der "Notlösung" auch gut leben, denn ich rechne gar nicht damit, den Stift als "Kubotan" tatsächlich nutzen zu müssen. Das istim endeffekt eine "Gear-Spielerei".
      Ansonsten habe ich einen Nett anzuschauenden Kugelschreiber, den ich auch tatsächlich viel benutze. Bin im Verein auch schon drauf angesprochen worden ("Hui. Edles Teil").

      Das wars auch schon mit den Sachen, die nicht ganz optimal liefen. Aber da gings wirklich nur noch ums "optimum".
      Unterm Strich hat sich keine Anschaffung als wirkliche Enttäuschung herausgestellt.

      Als nächste mache ich mal eine Liste meines aktuellen "immer dabei" und "immer in de Nähe"-Sets. Die sind jetzt (vorerst) so gut wie komplett.

      Gruß
      EinKopp