Die politische Hängepartie in Berlin

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      So, jetzt findet also vom 20. Februar bis 2. März der SPD Mitgliederentscheid statt.

      Die SPD liegt in der aktuellsten Umfrage nur noch auf 16%.

      Which means, falls neu gewählt würde, wäre eine Regierungsbildung ohne Linke oder AFD ziemlich wahrscheinlich nicht mehr möglich.

      Und das alles eigentlich nur, weil Herr Lindner zu dumm und zu fein ist, die Ideen der Grünen in etwas Gutes-Konstruktives zu transformieren.

      Consuli
      RFPPSI1

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      consuli schrieb:

      So, jetzt findet also vom 20. Februar bis 2. März der SPD Mitgliederentscheid statt.

      Die SPD liegt in der aktuellsten Umfrage nur noch auf 16%.

      Which means, falls neu gewählt würde, wäre eine Regierungsbildung ohne Linke oder AFD ziemlich wahrscheinlich nicht mehr möglich.

      Und das alles eigentlich nur, weil Herr Lindner zu dumm und zu fein ist, die Ideen der Grünen in etwas Gutes-Konstruktives zu transformieren.

      Consuli
      Nein, dies alles nur weil Herr Lindner nicht bereit ist sich, seine Partei, seine Ideale und die Ideale der FDP meistbietend zu verkaufen! Anders als die FDP bevor sie aus dem Bundestag flog (warum wohl? Lindner weiß das und er wird diesen Fehler NICHT wiederholen! Die SPD-Bonzen wissen das eigentlich auch, aber die wollen ihre Pöstchen, ihre Pensionen und ihre Aufsichtsratsposten d.h. dafür sind sie bereit die SPD zu opfern, weil es ihnen ja dann egal sein kann wenn sie ihre Schäfchen im trockenen haben!) bzw. die SPD! Viele SPD-Positionen standen schon im letzten GroKo-Vertrag, aber umgesetzt wurde wenig! Vor allem Frau Nahles hat ihren Teil nicht durch gekriegt!

      Die SPD hätte zu ihrem Wort stehen müssen, genau wie der Messias von Würselen - aber die SPD hat ja unter Herrn Schröder (der Unionspolitik gepaart mit Neoliberalismus gemacht hat, anstelle von sozialdemokratischer Politik (d.h. Politik für die Unternehmen und Unternehmer und die Reichen anstelle von Politik für den einfachen Bürger!)) aufgehört sozialdemokratische Politik zu machen und leider erlaubt der Seeheimer-Kreis es nicht das ein Parteichef aufsteht und sagt "NIEDER MIT DER AGENDA 2010!"

      So verdient es die SPD abzustürzen (außer ihre Mitglieder stehen auf und hauen den ganzen Sauhaufen - Schulz, Nahles, Gabriel etc. - zum Teufel und machen einen echten sozialdemokratischen Neuanfang!)

      Ich für meinen Teil finde die "Hängepartie" gut! Endlich mal groß reine mache in der Politik, Merkel absägen (außer die SPD stimmt der GroKo zu, womit 2 große Parteien wohl untergehen werden, da auch die Merkelpartei eigentlich die Wahl verloren hat, nur ist sie noch zu groß (zu viele wählen sie immer noch!) als das es für die CDU/CSU gefährlich werden würde...aber auch bei denen rumort es, weil Merkel wichtige Ministerien abgegeben hat (sofern die GroKo kommt natürlich nur!) und scheinbar wirklich nur der Macht willen weiter machen will, denn Visionen hat diese Frau NICHT und ein Ziel schon gar nicht! Deutschland ist ein Schiff im Sturm mit einer blinden am Steuer!)

      mfg LAX
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      Laxien schrieb:

      Nein, dies alles nur weil Herr Lindner nicht bereit ist sich, seine Partei, seine Ideale und die Ideale der FDP meistbietend zu verkaufen!
      Ideale und fundierte Know-How, das zu einer guten Lösung führt, sind eben nicht das gleiche.

      Z.B. möchte Herr Lindner ja auch die Studiengebühren wieder einführen, weil er meint, durch den fehlenden negativen Anreiz der Studiengebühren, würde die Ressource Universitäre Bildung verschwendet. Er vergisst dabei aber, dass für viele potentielle Studenten, die Studienkosten eine Investition sind, durch die später ein Ertrag entsteht, und zwar nicht nicht nur für sie selbst, sondern für die gesamte Gesellschaft eines Landes. Beispiel: Wenn ich jetzt eine hochperformate serielle CPU entwickeln würde (die resistent gegen Meltdown und Spectre wäre), entstünden durch deren Konstruktion, Produktion, Vertrieb, ... viele weitere Arbeitsplätze. Wäre aber die Investition in mein Studium unterblieben, kann auch der Ertrag einer akademischen Leistung nicht entstehen. Weshalb Herrn Lindners stumpfes Nachplappern "von wirksamen Anreizsystemen" fehlverstandenes Pseudo-Wirtschaftswissen ist.

      Das gilt für die angebotsoriente (unternehmer freundliche) Steuergeschenke-Politik genauso.

      Und solche 2 Mega-Lapsusse bei einer Partei, die für sich Wirtschaftskompetenz in Anspruch nimmt.


      Laxien schrieb:

      Anders als die FDP bevor sie aus dem Bundestag flog (warum wohl? Lindner weiß das und er wird diesen Fehler NICHT wiederholen! Die SPD-Bonzen wissen das eigentlich auch, aber die wollen ihre Pöstchen, ihre Pensionen und ihre Aufsichtsratsposten d.h. dafür sind sie bereit die SPD zu opfern, weil es ihnen ja dann egal sein kann wenn sie ihre Schäfchen im trockenen haben!mfg LAX
      Ja, im Moment haben - aufgrund der Stärke der AFD (und der Linken) - alle anderen "demokratischen" Partei tierisch Angst an Profil zu verlieren, sodass der Wähler"extremismus" derzeit im Endeffekt zu Regierungsbildungsproblemen führt. Scheinbar kann ein Demokratie eine extreme Partei ignorieren, aber nicht zwei gleich gleichzeitig.

      Consuli
      RFPPSI1

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      Von mir aus können die Studiengebühren gar nicht hoch genug sein.

      Das verhindert ewige Studenten und Dauerwechsler die mit Physik angefangen über Lehramt zur Touristik gewechselt um beim Betriebswirt zu enden.

      Nur zu studieren weil man noch nicht weiß was man will und anderen dabei die Plätze zu blockieren muss wirklich nicht sein.

      im Übrigen, mit dem Studium im Anschluss für die Wirtschaftskraft zu sorgen ist ja wohl ne Lachnummer. Die größten Inovationen wurden von Tüftlern und Handwerker betrieben. Menschen ohne Studium schaffen Jobs, Menschen mit Studium versuchen irgendwo in der Wirtschaft gut bezahlt nen Job anzunehmen, tätigkeiten die früher von Technikern/Meistern/Kaufleuten ohne schwierigkeiten erledigt werden konnten.

      Wenn du dein Studium abgeschlossen hast, geh doch in die Politik und vernichte noch etwas das Handwerk das in der untersten Mittelschicht angekommen ist.
      Haben und nicht brauchen ist besser als brauchen und nicht haben.
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      Blauer schrieb:

      Von mir aus können die Studiengebühren gar nicht hoch genug sein.

      Das verhindert ewige Studenten und Dauerwechsler die mit Physik angefangen über Lehramt zur Touristik gewechselt um beim Betriebswirt zu enden.

      Nur zu studieren weil man noch nicht weiß was man will und anderen dabei die Plätze zu blockieren muss wirklich nicht sein.

      im Übrigen, mit dem Studium im Anschluss für die Wirtschaftskraft zu sorgen ist ja wohl ne Lachnummer. Die größten Inovationen wurden von Tüftlern und Handwerker betrieben. Menschen ohne Studium schaffen Jobs, Menschen mit Studium versuchen irgendwo in der Wirtschaft gut bezahlt nen Job anzunehmen, tätigkeiten die früher von Technikern/Meistern/Kaufleuten ohne schwierigkeiten erledigt werden konnten.

      Wenn du dein Studium abgeschlossen hast, geh doch in die Politik und vernichte noch etwas das Handwerk das in der untersten Mittelschicht angekommen ist.
      Von den Sesselfurzern haben wir echt genug.
      Werde kreativ es kann dir vielleicht mal helfen.
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      Hm...ich habe nicht gesagt das ich alle "Lösungen" und Ideen der FDP gut finde! Ich finde gut das sie ihre Ideale nicht mehr meistbietend verschachern so wie einige andere Parteien (vor allem die Unionsparteien und die SPD, aber auch die Grünen!).

      Studiengebühren? Nein, bin ich total dagegen (habe meine Studium damals abgebrochen, zum Teil auch wegen den Gebühren, aber auch weil ich das falsche Fach gewählt hatte und die FH (habe ja "nur" Fachabitur, da man für den Modellversuch FOS-13 - inzwischen ist die 13te an der FOS eine Regelklasse - einen schnitt von 2,0 brauchte und ich diesen kaum erreicht hätte...die 2,5 die man jetzt braucht? Sicher doch, die wären locker drin gewesen!) absolut nicht meins war, die war so kalt und abstoßend (kam mir wie ein Außenseiter vor und das obwohl ich da studierte und auch auf Feiern ging etc.))

      Bildung muss frei zugänglich sein, ohne das man den Studenten, die eh schon meist (BaFög funktioniert ja leider nicht richtig bzw. ist oft viel zu niedrig und Studentenunterkünfte gibt es meist auch nicht genügend! Verwandte von mir arbeiten seit einem Jahr beim BaFög-Amt d.h. ich weiß einiges was dort abläuft) ihr Leben (Miete, Nahrung, Kleidung, Strom, Wasser und ein wenig weg gehen etc.) finanzieren müssen (was teuer genug ist, vor allem in Städten wie München, Hamburg, Berlin etc. wo einen schon eine Schuh-Schachtel (auch bekannt als Wohnklo!) die Haare vom Kopf kostet!)

      Im Gegenteil: Deutschland als Land ohne Ressourcen (was haben wir denn? Bisschen Kohle, ein wenig Eisen vielleicht und Salz, das war's dann aber auch schon so ziemlich!) braucht gut gebildete Arbeitskräfte! Wir müssen in Bildung mehr investieren (30-50% des Haushalts, das wäre wünschenswert IMHO!), ebenso in Forschung und den Ausbau der Infrastruktur (vor allem der Digitalisierung!) und in bezahlbaren Wohnraum (leider hat man die letzten Jahrzehnte den sozialen Wohnungsbau so ziemlich eingestellt und den Bestand an raffgierige Investoren verschachert (Et tu Markus Söder! Der Arsch macht jetzt in Bayern auf großer Ministerpräsident, hat aber solche Schritte mit getragen bzw. organisiert! Ich werde ihn sicher nicht wählen diesen Arsch!)

      mfg LAX
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      Da hat Laxien recht, der Mangel an sozialer Bewusstseins seitens der BRD-Regierungen ist erbärmlich geworden. Basics wie genügend sozialen Wohnraum, würdevollen Alterns und einfacher Kinderbetreuung (dazu gehört leider gottes mittlerweile auch Schulspeisung aber nicht Halal/Koscher oder Vegan), vernünftige Bildung, ohne Föderalismus. Sozial heißt auch Gleichberechtigung, keine Frauenquote sondern Gleichberechtigung mit gleiche Arbeit gleiches Geld, Vergewaltigung muss härter bestraft werden und nicht zu Bewährungen führen.
      Keine Zeitarbeitsverträge und Mindestlohn ist Hohn! Mindestlohn legalisiert nur Niedrigstlöhne!
      Haben und nicht brauchen ist besser als brauchen und nicht haben.
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      Paracord schrieb:

      Blauer schrieb:

      Von mir aus können die Studiengebühren gar nicht hoch genug sein.

      Das verhindert ewige Studenten und Dauerwechsler die mit Physik angefangen über Lehramt zur Touristik gewechselt um beim Betriebswirt zu enden.

      Nur zu studieren weil man noch nicht weiß was man will und anderen dabei die Plätze zu blockieren muss wirklich nicht sein.

      im Übrigen, mit dem Studium im Anschluss für die Wirtschaftskraft zu sorgen ist ja wohl ne Lachnummer. Die größten Inovationen wurden von Tüftlern und Handwerker betrieben. Menschen ohne Studium schaffen Jobs, Menschen mit Studium versuchen irgendwo in der Wirtschaft gut bezahlt nen Job anzunehmen, tätigkeiten die früher von Technikern/Meistern/Kaufleuten ohne schwierigkeiten erledigt werden konnten.

      Wenn du dein Studium abgeschlossen hast, geh doch in die Politik und vernichte noch etwas das Handwerk das in der untersten Mittelschicht angekommen ist.
      Von den Sesselfurzern haben wir echt genug.
      Eure Meinung finde ich sehr einseitig. Eine Verallgemeinerung hat noch nie weitergeholfen! Es gibt solche und solche. Ewige Studenten und auch ausländische Studenten, welche nur in Deutschland studieren, weil es im eigenen Land zu teuer ist, nützten niemanden. Mit Studiengebühren kann man hier gegenwirken. Dem Normstudenten sollte es aber möglich sein, seine Ausbildungskosten durch sein anschließendes Gehalt zu armotisieren, bevor er 40 Jahre ist! Ein Land braucht Akademiker so wie alle anderen Bildungsschichten auch!

      Im Weiteren werden zwar Erfindungen häufig von Nichtakademikern gemacht, diese aufstrebenden Firmen aber auch nicht selten durch Gleiche auf Grund mangelnden Wissen wieder zerstört. Es gibt massig Akademiker (es sind nicht alles arbeitslose BWL´er, die in der Politik ihr Unwesen treiben), welche fleißig und innovativ ihren Job machen. Die Masse der Fachrichtungen (vor allem im technischen Bereich) wird nur von der Öffentlichkeit nicht wahrgenommen. Natürlich werden parallel auch viele Firmen, speziell KMU´s von Nicht-Akademikern sehr erfolgreich geführt - Das Eine schließt das Andere nicht aus!

      Zur Politik sage ich nicht viel! Es gab Ministerposten an Personen ohne Ausbildung bis zum Doktor(-in). Der Bildungsgrad machte die gestaltete Politik nicht besser oder schlechter! Im Gegenzug muss man sich boshaftig die Frage stellen, welcher vernünftige und bügernahe Mensch mit der Absicht der ehrlichen Verbesserung des Systems in die Politik geht. Und selbst wenn, wie lange er dies unter unserer politischen Umgebung durchhält...
      LG torstenxy

      > besser Vorsicht als Nachsicht <
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      Blauer schrieb:


      Wenn du dein Studium abgeschlossen hast, geh doch in die Politik und vernichte noch etwas das Handwerk das in der untersten Mittelschicht angekommen ist.
      Am besten noch so wie Donald Trump, mit 'ner kompletten Trueman-Show hintendran. :D :D

      Dann gibt es auch nur Deutschland First und Warenaustausch durch Handel wird komplett abgeschafft. So schütze ich die deutsche Wirtschaft dann gegen ALLES BÖSE von draußen, afrikanische Dreckslochstaaten eingeschlossen. :D :D

      Ja, das hätte schon was für sich.

      Was verdient man als Bundeskanzler denn so? Oder besser noch Bundespräsident. Weniger Verantwortung, aber dafür mehr Geld. Die Staatsbesuche kann man ja auch per Twitter erledigen. :D :D

      Consuli
      RFPPSI1