Wasser aus öffentlichen Brunnen bei Stromausfall?

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    • Wasser aus öffentlichen Brunnen bei Stromausfall?

      Hallo!

      Zumindest in den bergigen Regionen (Bayern, Sauerland, ...) gibt es ja viele öffentliche Brunnen mit Handpumpen.

      Wäre das (körperliche Fitness vorausgesetzt) auch eine brauchbare Wasserversorgungsoption, wenn der Strom ausgefallen ist?

      Consuli
      Die professionellen Prepper waren diejenigen, die die richtigen Eventualitäten vorbereitet hatten.
    • Wir haben das grosse Glück und haben eine Handpumpe gleich um die Ecke im Dorf. Ist eigentlich zur Bewässerung neu ngepflanzter Bäume unserer Streuobstwiese aber im Falle eines Falles haben wir immer genug Wasser da.
      Bei uns wird auch ab und zu von den Stadtwerken geprüft. Bei uns wohnt ein Mitarbeiter von denen. Beste Trinkwasserqualität. Eine Sorge weniger. ;)
      Lieber haben und nicht brauchen als brauchen und nicht haben.
    • iba schrieb:

      Gibt auf jeden fall eine ganze menge dieser Trinkwassernotbrunnen, die meisten aber wohl in Gegenden wo viele Prepper vor Flüchten werden...
      de.wikipedia.org/wiki/Trinkwassernotbrunnen
      Bei Wikipedia und den Links steht ja nicht wo genau die sind. Aber Du meinst, dass die Notbrunnen normaler Weise in Stadtgebieten sind und Prepper den ländlichen Raum als Zuflucht bevorzugen?

      Consuli
      Die professionellen Prepper waren diejenigen, die die richtigen Eventualitäten vorbereitet hatten.
    • Notbrunnen werden regelmäßig auf die Wasserqualität hin überprüft. Und weisen damit echte Trinkwasserqualität auf.


      die Ausgabe würde von Ordnungskräften / THW und Feuerwehr geregelt geschehen. Daher sind diese Quellen sehr gut geignet um den eigenen Vorrat zu strecken. Zumindest für die erste Zeit. Wie das ganze bei langanhaltenden Kriesen aus sieht ist eine andere Frage....
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    • Ich persönlich hätte in so einem Fall keine Probleme.
      Meine Gartenwasserbohrung liegt frostfrei im Keller.
      An die Leitung ist neben der elektrischen Pumpe eine Schwengelpumpe angeschlossen so dass auch im Falle eines Stromausfalls immer frisches Wasser vorhanden wäre.

      Ich lebe in einer ländlichen Gegend in der Norddeutschen Tiefebene.

      Bei uns gibt es keine Trinkwasserspender/Brunnen so wie in den Bergen.

      Trinkwassernotbrunnen sind mir auch nicht bekannt.

      Was es in den ländlichen Regionen aber häufig gibt sind Löschwasser Bohrbrunnen.

      Da hier das Hydrantennetz an der öffentlichen Wasserversorgung oft nicht zum löschen größerer Brände ausreicht, werden diese in die Erde gebohrt.
      Die Feuerwehr kann dann das Wasser direkt aus der Erde Pumpen.

      Je nach Lage und Tiefe der Brunnen schaffen wir in unserer Region damit weit über 1000Liter die Minute.

      Diese Bohrbrunnen sind meines Wissens zwar nicht als Trinkwasserbrunnen ausgewiesen, würden im Notfall aber mehr sauberes Wasser liefern als die Landbevölkerung mit Eimern und Kanistern weg schleppen kann.
      Carpe "that fucking" diem!
    • consuli schrieb:

      Gibt eine Liste solcher öffentlichen Brunnen? Es ist ja mehr oder weniger reine Glücksache, dass man (beim Spazieren Gehen, Bewässern einer Streubstwiese, ...) auf so einen Brunnen trifft und dadurch von ihm weiß.

      Consuli
      Ich habe mich da zeitweise auch mal kurz mit auseinandergesetzt, und es gibt wohl seit 2016 eine Bundesnotbrunnendatenbank, die aber nur intern den entsprechenden Behörden zugänglich ist, oder wenn man berechtigtes dienstliches Interesse hat, oder Liegenschaftsangelegenheiten im Raum stehen. Die Datenbank dokumentiert wohl auch den Zustand, die Leistung und Wasserqualität, was regelmäßige Kontrollen voraussetzt und nach sich zieht.
      Das hat wohl vor allem sicherheitsrelevante Hintergründe, dass diese Datenbank nicht ohne weiteres zugänglich ist, was irgendwie nachvollziehbar ist.
      Da muss man dann hoffen, dass im Bedarfsfall die entsprechenden Informationen zuverlässig weitergegeben werden.
    • Ich habe zum Thema Trinkwasser Notbrunnen und Notversorgung mal mein zuständiges Landratsamt angeschrieben.

      Meine Frage war ob es in meiner Gemeinde ist immerhin ein Dorf mit 15000 Einwohnern bei Ausfall der Trinkwasserversorgung eine sogenannte Notversorgung gibt.
      Ich habe auch darauf hingewiesen das mir die Gedanken beim lesen der KZV kamen.

      Die Antwort die ich per Mail erhalten habe.

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      Zu ihrer Anfrage vom 14.9.17 dürfen wir Ihnen mitteilen das die Gemeinde XXXX keine eigene Wasserverorgung betreibt, sondern Mitglied im Gemeinsamen Kommunalunternehmen der VE München-Ost ist.


      Sofern Sie die überarbeitete KZV des Bundesministeriums des Inneren ansprechen, dürfen wir sie auf die dortige Ziffer 7.3 verweisen. Dort wird unterschieden zwischen Pflichten der Trinkwasserversorger und der staatlichen Notfallvorsorge nach den Vorgaben des Wassersicherstellungsgesetz mit seinen seinen Regelungen zur Notwasserversorgung über Notbrunnen ausschließlich im Verteidigungsfall einschlägig ist.

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      Das war die Antwort auf meine Frage per Mail ob meine Gemeinde über einen Notbrunnen verfügt.



      Was mich nachdenklich macht ist der Satz das die "Versorgung ausschließlich im V-Fall betrieben würde" =O
      Das heißt für mich wenn die Wasserverorgung ausfällt warum auch immer gibt's nix ?(

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Markus75 ()

    • Möchte mal etwas anfügen.

      Vorfall von 2013, aber aktuell ist da auch wieder was im argen.

      m.augsburger-allgemeine.de/gue…er-wieder-id25604621.html

      Einfach nur ein Beispiel wie schnell "Trinkwasser" knapp werden kann.
      Haben und nicht brauchen ist besser als brauchen und nicht haben.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Blauer ()