Vorsorgemanagement

    • Vorsorgemanagement

      Hallo Leute,
      ich bin gerade drüber mir vertieft Gedanken über die Vorsorge zu machen. Zu diesem Thema möchte ich gern für mich mögliche Gefahren Analysieren und Maßnahmen ableiten. Dazu gibt es ja die verschiedensten Möglichkeiten, welche man sich bspw. aus dem Alltag ableiten kann. Dafür habe ich heute einmal das Tool der Risikoanalyse aus dem Projektmanagement genutzt. Im Bild unten seht ihr, was dabei für mich raus kam. Anregungen erwünscht. Vllt. fallen euch weitere Nützliche Hilfsmittelchen ein, die ich mit Excel erstellen könnte. Am Ende würde ich die Tabelle auch allen zur Verfügung stellen.

      Risikoanalyse.png

      freue mich auf die Diskussion.
    • Grundsätzlich eine gute Herangehensweise bei der Bewertung von Gefahrenszenarien. Das könnte man in einer Tabelle für jedes Szenario noch verfeinern. Als Beispiel könnte man hier die nötigen Gegenmaßnahmen genauer auflisten, welche zeitlich gesehen nach Eintreten des Szenarios ergriffen werden müssen. So hätte man dann am Ende einen Plan, nach dem man im Notfall vorgehen kann. In der eventuellen Hektik und Eile vergisst man ja vielleicht doch mal das ein oder andere.

      Zu deiner Risikobewertung: Wieso schätzt die Wahrscheinlichkeit eines Erdbebens höher ein, als die einer Überschwemmung?
    • Aterus schrieb:

      Zu deiner Risikobewertung: Wieso schätzt die Wahrscheinlichkeit eines Erdbebens höher ein, als die einer Überschwemmung?
      Greife dies mal kurz auf: Wohne im Landkreis Tübingen in der nähe des Hohenzollerngrabens und dies ist eine vom Bund ausgewiesene Erdbebenzone (vgl. gfz-potsdam.de/din4149_erdbebenzonenabfrage/), bei mir ist ein Erdbeben auch wahrscheinlicher wie eine Überschwemmung, da wir auf einem Berg wohnen und wenn bei uns Land unter ist, ist der Rest des Ortes schon ab gesoffen.
      Man muss nicht alles auswendig wissen, man muss nur wissen wo es steht :D
    • Also interssant finde ich den Punkt, dass man die Gegenmaßnahmen ausbaut. Beim Thema excel könnte man auf einem zweiten Arbeitsblatt eine entsprechende Maske erstellen. Das werde ich am Wochenende direkt mal umsetzten. Wichtige Punkte wären dabei vllt. persönliche, gebäudetechnische, technische Maßnahmen sowie Vorräte und Kauflisten.


      @Aterus :
      Wie würde ein solcher Plan für dich aussehen? Was müsste er neben den genannten Dingen noch enthalten und wie müsste er für,dich aufgebaut sein.


      Feuerwehrler schrieb:

      Aterus schrieb:

      Zu deiner Risikobewertung: Wieso schätzt die Wahrscheinlichkeit eines Erdbebens höher ein, als die einer Überschwemmung?
      Greife dies mal kurz auf: Wohne im Landkreis Tübingen in der nähe des Hohenzollerngrabens und dies ist eine vom Bund ausgewiesene Erdbebenzone (vgl. gfz-potsdam.de/din4149_erdbebenzonenabfrage/), bei mir ist ein Erdbeben auch wahrscheinlicher wie eine Überschwemmung, da wir auf einem Berg wohnen und wenn bei uns Land unter ist, ist der Rest des Ortes schon ab gesoffen.

      Dem schließe ich mich genau so an. Es ist aber, denke ich, verständlich, dsss ich meinen Wohnort hier nicht öffentlich machen möchte. Ich wohne zu Zeit so, dass ich nicht direkt von Überschwemmungen betroffen bin. Die Folgen wären für mich nur indirekt und dadurch mit denen einer anderen Katastrophe (Stromausfall) vergleichbar.

      @Pinoccio :
      Guter Beitrag! Solche vermeintlich banalen Dinge vergisst man schnell. Mal schauen, was mir noch so einfällt.
    • Das es in Deutschland ausgewiesene Gefahrenzonen für Erdbeben gibt war mir als Flachlandtiroler jetzt so nicht bewusst. Danke für die Aufklärung :)

      @mr1909: So einen Plan hatte ich mir so vorgestellt, dass man aufschreibt, welches Problem bei einem bestimmten Szenario wann auftritt bzw. auftreten kann und welche Gegenmaßnahmen man ergreifen kann/sollte. Anhand der aufgelisteten Gegenmaßnahmen kann man dann auch die Vorsorge enstprechend leichter planen.
      Am Beispiel Stromausfall könnte man entsprechend eine Tabelle erstellen:

      ZeitProblemGegenmaßnahme
      SofortHeizung funktioniert nicht
      Warme Kleidung bereitlegen/anziehen
      nach 3h
      Kühlschrank funktioniert nicht
      Lebensmittel durch kochen länger haltbar machen
      nach 1 Tag
      Keine Information über die aktuelle Lage
      Informationsbeschaffung durch Radio, Nachbarn, die Gegend erkunden
      nach 7 Tage
      PlünderungenMeine Hausverteidigung ausbauen, Plünderer mit Gewalt vertreiben


      Ich weiß selbst, dass die zeitlichen Abstände nicht unbedingt sinnvoll sind. Über die aktuelle Lage sollte man sich natürlich schon deutlich früher informieren. Ich wollte auch nur verdeutlichen, was ich in meinem ersten Post mit Plan erstellen meinte. Wenn man das gründlich genug macht und soviele Probleme wie möglich durchspielt hat man am Ende auch für fast alles eine Lösung parat. Außerdem werden so auch Schwachstellen in der Vorsorge offenbart, welche man vorher vielleicht noch gar nicht bedacht hatte.