Umkehrosmoseanlage für die Krise - Eine Option ?

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    • Umkehrosmoseanlage für die Krise - Eine Option ?

      Hallo Community,
      ich habe heute mal einen kleinen Versuch gestattet in dem ich herausfinden wollte ob eine Wasseraufbereitungsanlage
      (Umkehrosmoseanlage) unter der Spüle wirklich einen Nutzen in Normalzeiten hat und insbesondere in einer Krisensituation.

      Das Ganze mit erschreckendem Ergebnis….

      Der Versuchsaufbau war folgendermaßen gestaltet:
      Es erfolgte eine Messung von normalem Leitungswasser und aufbereitetem Wasser aus Anlage mittels einem entsprechendem Prüfgerät
      der Firma HM Digital Inc.® (Aqua Pro Conuductive Meter).

      Südprepper_01.jpg Südprepper_02.jpg Südprepper_03.jpg



      Bei normalem Leitungswasser ergab sich ein Wert von sehr hohen 656 MicroSimens aus meiner Wasserleitung.
      Ein Test in einer kleineren Ortschaft in der Pfalz ergab einen Wert von 326 MicroSimens. Was jeweils auf eine entsprechende Belastung schließen lässt.
      Daraufhin erfolgte die Messung von aufbereitetem Wasser mit einem Ergebnis von 27MicroSimens.

      Zweite Phase des Test´s erfolgte zur Visualisierung der entsprechenden Belastung mittels Schwarztee.
      Bei dem normal belasteten Wasser zeigte sich im Verlauf eine deutliche Trübung mit Freisetzung von Gerbstoffen (siehe Schaum).

      Südprepper_04.jpg Südprepper_05.jpg Südprepper_06.jpg


      Südprepper_07.jpg Südprepper_08.jpg


      Einen deutlichen Unterschied zeigte sich auch beim Geschmack.
      Der Geschmacksunterschied war bei Wasser ohne Schwarztee noch deutlicher wahrzunehmen.
      So war beim normalen Wasser im direkten Schluckvergleich ein leicht säuerlicher Geschmack wahrzunehmen.

      Jetzt die daraus resultierende Frage- Wie seht ihr die Ergebnisse und seht ihr einen Nutzen einer solchen Anlage auch für Krisenzeiten ?

      Bin jetzt gespannt auf eure Meinungen
      Grüße Südprepper
      Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)
    • Umkehrosmosseanlagen sind mMn hochproblematisch zur Wasseraufbereitung im Haushalt! Da sie Salze und Ionen fast komplett aus dem Wasser entfernen können. Das erhalaltene Wasser ist vergleichbar mit Destiliertem Wasser.
      vgl Wikipedia: "

      Wikipedia schrieb:

      Die Umkehrosmose liefert dagegen eine zur Destillation vergleichbare Wasserqualität.

      Mir ist ein Fall bekannt bei dem ein Älteres ehepaar fast an einer sog. Wasservergiftung gestorben ist, da sie zu wenig MIneralstoffe mit dem Wasser aufgenommen haben. (Quelle ausstehend)

      zu deinem Messwerten:
      mit einem Konduktumeter misst man die el. Leitfähigkeit von Wasser. Diese hängt von einigen Paramtetern ab:
      • pH-Wert!
      • gehalt an Inonischen verbindungen
      • Tenperatur


      Mit einer Umkerosmooseanlkage entfernst du alle Ionen vorallem hier die Hydroxidionen die für deine hohe leitfähigkleit verantwortlich sind. (Leitungswasser ist vom Wasserwerk aus leicht Basisch (pH ~8 bis 9) eingestellt um die Leitungen vor korrosion zu schützen) Da Jedes Wasserwerk den pH Wert anders einstellt, ergeben sich hier auch verscheidene Werte.
      Anm. Hydroxidionen OH- und Hydroxoniumionen H+ sind aufgrund einens Speziellen Transportmechanismus in Lösung in der Lage die Leitfähigkeit im extremen Maße zu erhöhen.

      zum Schwarztee: Die Farbe kommt in erster Linie von Polyphenolen, und deren Polymeren. Die Farbe ist stark von pH.Wert abhängig. Da du den pH-Wert änderst ändert sich auch klar die Farbe. Die Entfernten Mineralstoffe aus dem Wasser haben natürlich auch einen einfluss auf die Farbe, insbesondere zweiwertige Kationen (Mg und Ca) werden von Polyphenolen komplexiert, was einen einfluss auf die Farbe hat.
      Also ist auch dieses Ergebnis nicht überraschend. (hier ist sicherlich auch der Schaum zu erklären.)

      Du scheribst von einer Belastung. Dem würde ich hier ersteinmal NICHT zustimmen. Die Werte / Ergebnisse sind insich schlüssig. Um eine Diferenzierte Belasstung Nachzuweisen müsstest du eine Wasserprobe in ein Labor senden. Diese könnten dann auf Schwermetalle u.a. Belastungen testen. Mineralstoffe ansich gehören in ein Wasser / Leitungswasser hinein und stellen keine Belastung dar.

      Viele Grüße
      zuflucht
      DON'T PANiC

      Man sollte immer wissen wo sein Handtuch ist.

      ~Douglas Adams / Per Anhalter duch die Galaxis


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    • Osmose....unbedingt.

      Daß Osmosewasser schädlich sein soll, da kaum Mineralien enthalten sind ist u. a. ein geschickt verbreiteter Unsinn der Mineralwasser-Industrie.
      Die Spuren von Mineralien in bestem Mineralwasser sind nicht mal ein Tröpfchen auf den heißen Stein in Bezug auf das, was man lt. WHO täglich zu sich nehmen sollte.
      Dazu müsste man mehr pro Tag saufen als ein Rudel Kamele.

      Abgesehen davon gehören Mineral- und Multivitamin-Zusatzpräparate in jedes Prepper-Vorratslager...zumindest für mich.

      Hierzu hatte ich schon gepostet: Buging In
    • Vlad schrieb:


      Daß Osmosewasser schädlich sein soll, da kaum Mineralien enthalten sind ist u. a. ein geschickt verbreiteter Unsinn der Mineralwasser-Industrie.

      um bei deinen Worten zu bleiben: das ist geschickt verbreiteter Unsin des Users.... naja zur aufklärung: Das was du hier sagst:

      Vlad schrieb:


      Die Spuren von Mineralien in bestem Mineralwasser sind nicht mal ein Tröpfchen auf den heißen Stein in Bezug auf das, was man lt. WHO täglich zu sich nehmen sollte.
      ist soweit richtig. es geht dabei jedoch nicht um das decken der Tagesdosis von Mineralien, sondern um den Osmotischen Druck in deinem Körper. Vereinfacht gesagt: trinkst du entmineralisiertes Wasser spülst du die Mineralstoffe die in deinem Körper sind aus, da sie dem "Druckgefälle" nachgehen und zum Entmineralisiertem Wasser Wandern. Sie werden Sogar geziehlt dahin gepumpt um die Zellen vor dem Zerplatzen zu schützen. (wie gesagt vereinfacht gesagt).

      Im Endefekt tust du dir mit Entmineralisiertem Wasser auf dauer (!) keinen Gefallen. Da du umso stärker auf andere Mineralstoffquellen zurückgreifen musst.
      DON'T PANiC

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    • Ja das stimmt alles was Du sagst, aber es spielt sich in einem Rahmen ab, der vollkommen uninteressant ist - deshalb bleibe ich bei "geschickt verbreitetem Unsinn der Industrie", auch wenn Du das persönlich verwendest.

      Das ist so als wenn Du den 100l Tank deines V8 volltankst, einen Tropfen verschüttest und nun meinst daß dir ein großer Verlust beschert wurde, weil Du ihn nicht mit einem Tuch aufgesaugt und per Auswringen in den Tank befördert hast.

      Außerdem vergisst Du dabei, daß nahezu sämtliche Schadstoffe im Wasser ausgefiltert werden.

      Da frage ich mich heute schon bei rel. gutem Statt- oder Brunnenwasser was ist wichtiger, ganz abgesehen davon was man sich mit unzureichend gefiltertem Wasser beim ShtF alles reinzieht.

      Und für die ganz ängstlichen gibt es Mineralisierungskartuschen die nach der Filterung durchlaufen werden.

      P.S.
      Daß negative Stellungnahmen von der Mineralwasserwirtschaft in Auftrag gegeben und bezahlt wurden ist nachgewiesen und das findet man auch im Netz.
    • Ja, das habt ihr beide schon korrekt gesehen. Aber mal erhlich: Habt ihr schonmal für längere Zeit täglich mehrfach Isogetränke und Mineraltabellten getrunken (am besten ausschlieslich)? Auf dauer ist das nämlich auch nicht das wahre. Geschmack, Süsstoffe, Füllstoffe etc pp.
      Isogetränke schmecken mir Pers. am besten wenn ich sie Wirklich brauche, heist bei körperlicher andauernder Anstrengung (Touren etc).

      Wie du zum ausgleich auf Schokolade kommst verstehe ich erhlich gesagt nicht!? Meintest du vllt. eher Salzstangen, gesalzene Erdnüsse und co?


      Meiner Meinung nach haben Umkehrosmoseanlagen in Mitteleuropäischen Haushalten (DACH, BeNeLux) Haushalten nichts zu suchen. Die Firmen die sowas an Privatpersohnen verkaufen, sind die gleichen die "Informationsseiten" im Internet im "Alternativen Fakten" erstellen.


      Edit Ergänzung: im MItteleuropäicshen raum
      DON'T PANiC

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    • Nee hab ich nicht und werde ich auch nicht.
      Ich verzichte lieber auf Medikamentenreste, schwermetalle, Benzol, Mangan, Nitrate, Nitrit, Chemikalien und andere Sauereien im Wasser

      Ich trinke seit 2009 ausschließlich Osmosewasser zu Hause, genau so wie meine Frau.
      Meine Eltern seit gut 25 Jahren und die stehen mit gut 80 noch gut im Strumpf.

      Schon weit früher hatte ich täglich eine Multivitamin und eine Multimineraltablette eingenommen, nicht wegen Wasser, sondern weil ich mich sicherlich nicht allzu gesund ernähre.

      Aber jeder hat und soll hier und anderswo seine eigene Meinung haben, sonst bräuchten wir kein Forum und spannend wäre es auch nicht mehr.
    • Gerade der Punkt Medikanmentenreste ist ein Punkt wo ich sagen muss: Ok bei den neueren erkenntnissen gerade im Endokrinen berreich, Eine Nachvollziehbare Überlegung. Das bischen Schwermetall was noch im Wasser ist. Ist absolut Irrelevant, somal es in aller Regel nicht in den Toxischen Formen vorkommt (vgl Crom 3+ und Crom 6+ Problematik). Somal ja auch in Debatte steht ob nicht eigentlich Toxische Elemente auch als Ultraspuren Element Essentiell sein könnte (z.b. Arsen).

      die Anderen Chemischen Parameter sind so gut Reguliert, dass ich mir da wenig bis keine Sorgen mache. Die Chemiker vor 30-40Jahren haben sich noch mit Benzol die Hände gewaschen und sind dennoch nicht an Krebs und erst im gehobeben alter von 70+ Jahren verstorben.

      Sehr schnell verlangen die Menschen Null Tolleranz Grenzwerte. Was zum einen Natürlich (leider) nicht mehr umzusetzen ist, andererseits Toxikologisch gesehen vollkomen unnötig ist.
      - Anmerkung dazu: die Menschen Sterben nicht vermehrt an Krebs weil sie so vielen und Hohen Belastungen ausgesetzt sind, sondern weil sie von der Modernen Medizin immer länger am Leben gehalten werden. -- Die Belastungen mit Giften und Kanzerogenen waren früher deutlich höher, auch wenn diese gesundheitlich sicherlich nich förderlich waren sind die Menschen nicht instant daran verstorben.

      Von daher sehe ich den Nutzen für die Aufbereitung von Leitungswasser nicht. Da werden meiner Meinung nach Verbraucher gesucht die gerne und immer wieder Verbrauchsmaterial in Form von Filterkatuschen etc pp nachkaufen.
      Wer andauernd Grund oder Oberflächenwasser zurückgreift ist das zwar eine Option. Aber für eine kurze Kriese oder für die Aufbereitung von Leitungswasser nicht notwendig. (Biologische Verunreingungen bekomme ich auch anders weg, und die sind die die Akut bedrohlich sind)
      DON'T PANiC

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    • Auch wenn ich persönlich da andere Prioritäten habe, sehe ich das grundsätzlich ähnlich.

      Nötig ist das sicher auch beim ShtF nicht, ein Katadyn oder ´n guter selbstgebauter + Abkochen reicht aus um nicht krank zu werden.
      Ich habe direkte Möglichkeiten solch ein System zu betreiben und brauche mir deshalb keine Gedanken um Abkochen oder ähnliches zu machen....da gibts genug andere Baustellen.
      Mein aktuelles Brunnenwasser ist grenzwertig in Mangan und sonst top, das Stadtwasserdeutlich schlechter und sehr hart....hab beides testen lassen.
      Mit Osmose ist´s egal, raus kommt immer reines Wasser und wie schon geschrieben nehme ich eh Mineralien und Vitamine zusätzlich.

      Jeder muß halt selbst entscheiden was ihm ausreicht und wo er mehr will.
    • Ich muss an dieser Stelle Zuflucht recht geben das der ausschließliche Genuss von Wasser
      aus einer Osmoseanlage durchaus kritisch zu bewerten ist, in Hinsicht auf eine mögliche Elektrolytverschiebung.

      Mein primärer Gedanke dabei war das in der Anfangszeit einer Krise die Trinkwasserversorgung wohl eher nicht in der Funktion sondern eher in der Qualität beeinträchtigt sein wird.
      Somit ist wohl mit einer erhöhten Belastung und evtl. Verunreinigung zu rechnen. Wenn die Wasserversorgung ausfällt, fehlt somit auch der Druck für die Versorgung was die Frage von Cephalotus beantwortet.

      In der Anfangszeit würde ich diese Option zusätzlich Nutzen um die Wasservorräte zu strecken.
      Isotonische Nahrungsergänzung währe natürlich ein muss.

      An dieser Stelle käme die Frage auf ob eine reine Aktivkohlefilterkartusche und ein Bakterienfilter am Wasserhahn eine bessere Alternative im Vergleich ist.

      Kennt jemand entsprechende Einwegfilter ?
      Auf Intensivstationen werden solche an den Wasserhahnen verwendet, bin im Internet diesbezüglich bis jetzt aber noch nicht fündig geworden. Diese wären zumindest auch eine Sache für den alltäglichen Gebrauch wenn man von Osmoseanlagen absieht.
      Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)
    • @ Südprepper

      Hallo erstmal!

      Mir ist bei deinem Versuch folgender Satz von dir aufgefallen:


      Bei normalem Leitungswasser ergab sich ein Wert von sehr hohen 656 MicroSimens aus meiner Wasserleitung.
      Ein Test in einer kleineren Ortschaft in der Pfalz ergab einen Wert von 326 MicroSimens. Was jeweils auf eine entsprechende Belastung schließen lässt.


      Was meinst du mit Belastung an dieser Stelle?

      So wie ich das sehe hast du den Leitwert also den Salzgehalt des Wassers gemessen, meinst du den Salzgehalt mit Belastung?


      Dieser ist in jeder Region unterschiedlich ...hoher Leitwert=Kalkhaltig=hartes Wasser


      Noch eine Info für potenzielle Osmoseanlagen Käufer:

      Ist nur zum Entsalzen gedacht, das heisst wenn das Ding gut funktioniert ist das destiliertes Wasser.

      Es wird aber KEINE Belastung mit Nitraten etc. durch die Landwirtschaft ausfiltern, kann man mit einem Nitrat Teststreifen oder Tests aus dem Aquaristikhandel prüfen.



      Vielleicht verstehe ich auch mal wieder alles falsch....kommt öfters vor :S
    • Auch Nitrat (NO3 -) ist nichts anderes als das Anion eines Salzes, das sich in Wasser gelöst hat, zusammen mit einem Kation wie beispielsweise Ca 2+, Mg 2+ , K +.

      Dementsprechend werden Nitrate von der Umkehrosmose genauso zurück gehalten wie andere Anionen anderer Salze wie beispielsweise Chloride, Phosphate, Carbonate, Hydrogencarbonate und was halt sonst noch so alles drin herum schwimmt.
    • @Cephalotus hat da absout recht.

      du kannst mit einem Leitfähigkeitsmesser nicht direkt den nitratgehalt messen.

      Daher frage ich mich mit welchem system weist du Nitrat nach?

      schilder am besten einmal möglichst genau
      A) deine Anlage
      B) Deine Messgeräte
      C) dein Vorgang beim Messen.
      D) das für dich zuständige Wasserwerk nennen (gerne auch per PN)

      dann kann man / ich die Werte Besser iitepretieren, und dir sagen was Sache ist.
      DON'T PANiC

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    • @Zuflucht: ich hatte nicht geschrieben das ich mit dem Leitfähigkeitsmesser das Nitrat messe, das funktioniert in der Tat nicht!

      Wie der Name sagt, messe ich damit den Leitwert des Osmosewassers, das ist ein elektronisches von der Firma Hanna. (soll keine Werbung darstellen!)

      Den Nitratgehalt messe ich mit Wassertests von Salifert (auch keine Werbung!)

      @Josef

      die Membran könnte durchaus einen defekt haben, aber dann müsste denke ich auch der Leitwert nach oben schießen.

      Ich weiß leider nicht mehr von welchem Hersteller die Anlage war und nutze sie auch recht selten.

      Ursprünglich wurde sie für eine Meerwasseraquaristik Anlage angeschafft, bin dann aber auf Kationen Anionen austausche umgestiegen.
    • @buschratte

      Danke für die Antwort,
      deine 5-8 mg sind eigentlich 5-8 mg/L lies: milligram pro Liter das ist wirklich sehr sehr wenig!
      Dein Test kit von Salifert ist ein Farbtest mit nur einer sehr ungenauen abstufung, über die Bilder aus dem Netz beginnt die Skala bei 2mg/L also 2 ppm

      Im Netz habe ich Anleitungen gefunden die besagen dieser Test geht von 0,05 ppm bis 100 ppm.

      daher gehe ich davon aus, dass die Nachweisgrenze für Nitrat in der mitte Liegt bei 1 ppm.
      Die Nachweisgrenze sagt aus, das in 50% der Fälle der Test richtig Postiv (farbig) ist.

      Jetzt kommt aber der Kasus Knaktus:
      Dieser Test ist auf einen Geräte gestützten Farbvergleich mit Testlösungen mit bekannter konzentration ausgelegt.
      Das bedeutet, das dein vergleich mit einer Gedruckten Farbe etlichen Fehlerquellen unterliegt.

      Nicht nur der Druck kann abweichen, sondern die Farbe hängt auch in entscheidendem mas, von der Dicke des Gefäßes, der Reaktionsdauer und der Reaktionstemperatur ab.
      Daher sind diese werte nicht gut zu vergleichen

      Anhand dieses Bildes:
      amazon.de/Salifert-87140791303…ords=salifert+nitrat+test
      würde ich sagen es sind Folgende Aussagen möglich

      Es sind 10 ppm oder Mehr Nitrat im Wasser, Bestimmungsgrenze (95% der Messungen fallen richtig positiv aus)
      Es sind mehr oder weniger 25 / 50 / 100 ppm im Wasser enthalten.


      Worauf ich hinaus möchte, dieser Test täuscht eine genauigkeit vor die du niemals erreichen kannst.
      Das erkennt man schon an den großen sprüngen im "high" bereich.

      Gerade bei dem was hinter einer Osmoseanlage rauskommt, sind die erwarteten konzentrationen so gering, dass du mit einem Solchen Farbtest keine Aussage treffen kannst. Wie du schon richtig erkannst hast "Messfehler"
      Im Bereich von 2 - 10 ppm hast du extrem viele Fehlerquellen / Kontaminationsmöglichkeiten. Aus spaß kannst du ja mal versuchen einen Test zu machen der Negativ bleibt -> besorge dir möglichst reines Wasser und teste mit deinem Equipment. Du wirst immer eine Leichte Verfärbung sehen, und diese je nach Tagesform anders einordnen.
      DON'T PANiC

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