BRD erstellt erstes Zivilverteidigungskonzept seit 1989

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    • In den Medien wird gezeigt wie Hilflos wir eigentlich bei Naturkatastrophen (Bsp Italien) sind. Doch reagieren tuen jetzt die wenigsten.
      Jetzt trifft man überall auf Menschen, die sich über das neue Konzept lustig machen und die Medien zeigen uns Prepper als verrückte Sammler von Ausrüstung und Essen.
      Im Endeffekt ist das neue Konzept nichts neues. Zu Zeiten des 2.WK oder des Kalten Krieges (Zivilschutz) gab es schon diese Ratschläge (...gut Aktenkoffer über den Kopf, bei Atombomben war schon sehr abenteuerlich ^^).
      Ich finde es muss mehr informiert werden und die Medien sollten diese US Ansichten von Prepper mal ausen vor lassen.
    • Crozzzfighter schrieb:

      saarprepper das hast du richtig erkannt, und deswegen müssen wir ja erstrecht den leuten zeigen das wir keine Leute sind die meinen das man mit ner knarre, bunker und 9999999 schuss munition alles überlebt.
      Das Problem liegt allerdings daran, dass sich die Leute schlicht und ergreifend nicht dafür interessieren. Das Verständnis von potenziellen Katastrophenszenarien fehlt einfach hier in Deutschland. Die Regierung verfolgt hier seit Jahren eine Politik der Ruhigstellung und Verharmlosung und dementsprechend hat der treue Michel auch kein interesse daran etwas für seine Sicherheit zu tun, weil es ja alles nicht so "schlimm" ist.

      Jetzt gibt es halt eine Woche lang ein paar Bedenken dazu, aber im Prinzip ist es wie mit allen Sensationsnachrichten. Nach dieser Woche haben es schon wieder alle vergessen.

      Die Einzigen die man wirklich erreichen kann sind diejenigen die schon immer eine kleine Affinität für Diskusionen rund um Krisenszenarien hatten und genrell etwas kritischer sind was die politische Lage angeht.

      Der "Diskopumper" der lediglich sein Geld für Autos, Sportstudio und Diskobesuche ausgibt ist ein Individuum bei dem es verschwendete Energie wäre diesen für mögliche Szenarien zu sensibilisieren... Ausnahmen bestätigen die Regel...
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      Mein Blog: BugOutSurvival Info Blog

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      S
      tay Tuned and Be Prepared!
    • Da hast du natürlich auch vollkommen recht, beonders in dem punkt zwecks :

      BugOutSurvival schrieb:


      Die Einzigen die man wirklich erreichen kann sind diejenigen die schon immer eine kleine Affinität für Diskusionen rund um Krisenszenarien hatten und genrell etwas kritischer sind was die politische Lage angeht.
      Aber diese leute muss man ja auch erst finden, und da ist meiner meinung nach die beste möglichkeit diese sachen öffentlich zu machen, viele mitglieder sind auf das thema prepping über YT etc (u.a. natürlich über deinem kanal wie zum beispiel ich) gekommen, und man sieht : Hier gibt es derzeit sehr sehr viel zuwachs. Was ich allerdings nicht verstehe: Warum ist das für die leute so "seltsam"? Meine urgroßmutter hat 2 weltkriege mitgemacht weswegen sie praktisch "prepping" betrieben hat, nur bei ihr hieß es normal einkaufen, genauso hat sie meine oma erzogen, darauf meine mutter etc. (meine mutter allerdings betreibt es nicht unterstützt mich aber). Und wie gesagt ich kann es beim besten willen nicht verstehen wie so etwas "komisch" oder "befremdlich"( wie es manche leute es tun) zu deklarieren
      Was du heute kannst besorgen das verschiebe nicht auf morgen :D
    • Das Konzept an sich ist ja nur Neu Aufgelegt worden. Gab es also bereits schon. Nur Interessierte sich dafür fast niemand. Naja außer den Preppern vielleicht ;)
      ich finde das Konzept an sich für Laien nicht schlecht. Denn selbst wenn es nur ein paar Tausend sind die nun “ein wenig“ vorsorgen, ist es besser als nichts.

      Denn, Auch wenn wir über 2Liter Wasser pro Tag und essen für 10 Tage etwas schmunzeln, so ist es, meiner Meinung nach, der erste gute und wichtige Schritt die Bevölkerung wieder mehr an diese Sache heranzuführen.
      Gerade in Zeiten wo viele alleinstehende nichts oder nur Bier und Ketchup(als Beispiel) zuhause haben und von Tag zu Tag einkaufen.
    • Ich finde es fehlt einfach so etwas wie der damalige Bundesverband für den Selbstschutz in der 80iger Jahren.
      Damals war es für Schüler bereits verpflichtend so einen Selbstschutzkurs zu besuchen.

      Ich hatte damals noch das Vergnügen und muss sagen das so bereits in jungen Jahren eine gewisse Sensibilisierung stattfindet.
      Aber was ist in den letzten Jahren geschehen ?

      Playstation, Komasaufen und Abhängen....

      Deshalb kann man eigentlich nur hoffen das wieder Bemühungen stattfinden um solche Kurse flächendeckend anzubieten.

      Einen lokalen Hoffnungsschimmer gibt es in Bayern. Hier veranstaltet das MHW (Medizinisches Katastrophenhilfswerk) lokal solche
      Selbstschutzkurse für lau....

      Nun ja.... Ich denke da muss man abwarten wie sich das Ganze weiter entwickelt.
      Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)
    • Nun ... Schüler kann man und konnte man dazu ganz Gut verpflichten.
      Einfach solche Lehrpläne in den Unterricht integrieren wie es damals war und schon ist der Bär geschält.

      Natürlich kann und sollte man nicht die Ganze Bevölkerung verpflichten, aber entsprechende Zielgruppen und diese Tragen
      dies in der Regel weiter.
      Damals zu Zeiten des kalten Krieges war das halt noch einfacher als heute.

      Über eine Pflicht für die ganze Bevölkerung zu sprechen wäre zum einen unrealistisch und zum anderen fragwürdig.
      Vielmehr müsste das wie damals in Schulen, Betrieben und Funktionspersonal in Kindergärten, Heimen usw. durchgeführt werden.
      Somit deckt man eine recht große Zielgruppe ab und steigert so potentiell das Selbsthilfevermögen der Bevölkerung.

      Flächendeckend alle zu Schulen finde ich abseits der Realität.

      Das Ganze dann noch gepaart mit ein Paar Medienprogrammen im TV und Radio wie in den letzten Tagen und schon rollt das
      Programm auf Hochtouren.
      Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)
    • Servus,

      ich habe mir das neue Zivilschutzkonzept mal durchgelesen und mir das Analysevideo von BugOutSurvival angesehen. Ich muss mir eingestehen, dass ich ein paar markante; "durch die Blume" geschriebene Textzeilen erst durch
      BugOutSurvival "enttarnen" konnte, vielen Dank dafür.


      Was ich an diesem Konzept gut finde:

      Auch wenn man über den Umfang dieser Krisenvorsorge streiten kann, finde ich es gut das der Bevölkerung empfolen wird sich selbst Vorräte anzulegen. Denn der bescheidene Aufwand bei der Bevorratung von Lebensmitteln die man sonst eh essen würde ist das man Lagerplatz aufwenden und darauf achten muss, dass die Vorräte nicht ablaufen. Denn bei jedem Apfel den mein nächster in der Krise isst, kommt er nicht auf die Idee mir meinen wegzunehmen. Laut der T-Online umfrage haben sich aber leider nur gut 15 % davon überzeugen lassen, aber immerhin. Außerdem hat man erkannt, dass der staatliche Abbau der Kriesenvorsorge 1995 ein Fehler war und man nun plant (hoffentlich dann auch umsetzt # "Refferenzszenarien") auch die staatliche Hilfe wieder auszuweiten wie zum Beispiel die Förderung von privaten Schutzkellern. Ich hoffe (hoffe) auch dass das Sirenennetz flächendeckend wieder aufgebaut wird, und andere Frühwarnsysteme optimiert werden. Das die Wasserversorgung von 15 Litern pro Person sichergestellt werden soll, finde ich grundsätzlich gut, aber 15 Liter pro Tag in einer Notfallsituation? Ist für mich Verschwendung. Besser weniger wie 4 Liter und dafür länger.

      -Informierung der Bürger
      -(möglicher) Ausbau staatlicher Vorsorge
      -(mögliche) staatliche Förderungen


      Was ich an diesem Konzept schlecht finde:

      Alle unter euch die in irgendeiner Weise in der Nahrungsmittelbranche Eigenbesitz haben, ob das nun Ladenbesitzer, Gärtner oder Landwirte etc. sind, sollten bei diesem Papier hellhörig werden. Vermutlich haben diese Regelungen vorher auch schon gegolten, aber hier wird noch einmal Schwarz auf Weiß deutlich gemacht welche "Rechte" sich der Staat vorbehält und das nicht nur um der zivilen Bevölkerung zu helfen, welche sich dann offensichtlich gegen Vorsorge entschieden hat (obwohl die meisten die Mittel dazu hatten). Der Staat hält sich die Option offen die privatwirtschaftliche Lebensmittelbranche zu enteignen um damit der sorglosen (und damit sind jetzt ausdrücklich nicht diejenigen gemeint die nicht die Mittel dazu haben weil sie eh schon auf dem Zahnfleisch kriechen) Bevölkerung und auch das Militär zu unterstützen. Das kann man auch gut in dem Video von BugOutSurvival sehen. So, und jetzt kommt noch das beste: Selbst der Otto Normalverbraucher wird dazu angehalten sich Vorräte zuzulegen um dann die staatlichen Aufgaben wie z.B. die Militärische Versorgung mit Lebensmitteln sicherzustellen. Ich meine soll das ein Witz sein? Erst darf ich mich von jedem Volldeppen auslachen lassen weil ich ja so paranoid bin und mir Vorräte anlege und dann werden diese mir mit hoheitlicher Befugnis im Ernstfall auch noch weggenommen? Gehts noch?! Und dass ist noch nicht alles: Neben Zwangsarbeit lässt man sich auch die Option der Wehrpflicht offen zur Verteidigung der Nato Außengrenzen (!). Gleichzeitig gibt der Staat völlig offen zu keine öffentlichen Schutzräume zu haben. Außerdem wohne ich auf einem Bauernhof (in welcher Branche man eh ausgebeutet wird # Milchpreise), und Getreidevorräte sind in meinen Prepping Plan integriert.

      -Enteignung der Lebensmittelbranche und großer Preppervorräte
      -Wehrpflicht und Zwangsarbeit
      -evtl. bedingungslose Nato-Bündins-Bereitschaft
      -andere Einschränkungen


      Deswegen komme ich zu folgendem möglichen Szenario:

      Ein Krieg mit Russland bricht aus, da die Amerikaner in Syrien und der Ukraine intervenieren und destabilisieren. Ich bekomme einen Einberufungsbefehl und unsere Getreidevorräte werden beschlagnahmt, außerdem darf ich noch mein NRG 5 und sämtliche andere Lebensmittel abgeben welche dann gleichzeitig mit meinem Ar... an die Estnische Ostflanke der Nato verfrachtet werden. Dort darf ich dann ein paar mal mit meiner Bleispritze Kanonenfutter spielen und wenn ich eh nicht schon im MG-Hagel geschreddert oder von einer Artilleriegranate zerfetzt wurde kann ich mich inklusive meiner Lebensmittelvorräte nach ein paar Tagen im wahrsten Sinne des Wortes in einem nuklearen Inferno verheizen lassen (den Militärverbände/ Objekte werden das erste Ziel nach einem sich aufgeschaukelten Krieg mit Kernwaffen sein). Meine Familie ist alleine ohne Ausrüstung oder moderate Fähigkeiten diese zu benutzen, bis dann sie auch noch gefährdet sind, weil der Staat meint er müsste mich auch noch ins Verderben stürzen während sich die VIP´s in ihre Bunker verkriechen.


      Mann kann sagen das ist so ziehmlich das Schlimmste was passieren kann, aber rein theoretisch ist es möglich und dass bereitet mir Sorgen.
      Im großen und ganze befürchte ich das der Staat im Krisenfall gegen uns Prepper arbeiten wird.
      Mir macht auch Sorgen, dass die Meldung über das neue Konzept gerade jetzt in unseren staatstreuen Medien verbreitet wird.

      So, nun da ich meinen Senf dazugegeben habe würde mich eure Meinung interessieren.

      Gruß:
      Timberwolf
    • Nicht, dass mir der Inhalt gefällt, das Like gibt es dafür, dass du uns das hier mitgeteilt hast.

      Dass Bauern und Nahrunsmittelfirmen / -erzeuger beschlagnahmt werden können, habe ich gestern hier auf T-Online gelesen: t-online.de/nachrichten/deutsc…beschlagnahmt-werden.html

      (Wenn es nicht ok ist, dass ich den Link eingestellt habe, dann bitte löschen).

      Das erinnert mich daran, dass meine Oma im Krieg Eier von ihren Hühnern abliefern musste. Sie durfte nur einen gewissen Teil selbst behalten. Meine Oma hatte nur Hühner, ansonsten aber keinen Bauernhof.

      Ach ja:
      Über Prepperforen können die Politiker dann ja sicher feststellen lassen, wo Vorrat zu erwarten ist.
    • Hallo Timberwolf,

      Erstmal nett zusammen gefasster Beitrag.
      Aber mal ehrlich von wem soll der Staat/ Das Militär den sonst was nehmen außer von denen die was haben oder es Produzieren?
      Das war bisher in jedem Krieg auf dieser Welt so das die Zivilbevölkerung geschröpft wird...(Auch wenn ich wie du das eine Sa...rei finde)
      Außerdem glaubst du es bleibt bei der Enteignung von Bauern und anderen je nach Szenario Kriegs- oder anderen wichtigen Güterproduzenten?
      Niemals....
      Meine Oma hat erzähl das sie während des 2.Weltkriegs und danach ebenfalls Teilsenteigenet wurden wie viele andere Zivilpersonen.
      Ihnen wurden Zimmer weggenommen um darin Familien unterzubringen die sie dann mitversorgen mussten, ob sie wollten oder nicht...

      Ich finde es gut das jeder etwas Vorsorgen sollte und man sich nicht nur auf den Staat verlässt sodass man auch einige Tage ohne Hilfe auskommen kann wenn einem zb. bei Hochwasser das Wasser bis zum Hals steht...ABER Ich finde der Staat macht sich das ganz schön einfach mit dem Papier.....
      Steuern zahlen darf jeder und für die die richtig Geld haben oder an den richtigen Politischen stellen sitzen gibt es auch genug Plätze
      und Essen in Bunkern usw.
      Von daher hoffe ich das an dem Papier nochmal gearbeitet wird wenn genug dagegen wettern, das Problem ist ich glaube die den meisten ist die Tragweite einfach nicht klar...den keiner dieser Generationen hat mal wirklich Krieg oder ähnliches erlebt...
      Meine Oma hat anderes reagiert als ich ihr das neue Konzept mal zusammen gefasst erklärt habe.....

      Grüße Dennis
    • ...sehr gut geschrieben Timberwolf,

      Timberwolf schrieb:

      Der Staat hält sich die Option offen die privatwirtschaftliche Lebensmittelbranche zu enteignen um damit der sorglosen (und damit sind jetzt ausdrücklich nicht diejenigen gemeint die nicht die Mittel dazu haben weil sie eh schon auf dem Zahnfleisch kriechen) Bevölkerung und auch das Militär zu unterstützen. Das kann man auch gut in dem Video von BugOutSurvival sehen. So, und jetzt kommt noch das beste: Selbst der Otto Normalverbraucher wird dazu angehalten sich Vorräte zuzulegen um dann die staatlichen Aufgaben wie z.B. die Militärische Versorgung mit Lebensmitteln sicherzustellen. Ich meine soll das ein Witz sein?
      Die Regierung macht es sich da in meinen Augen einfach leicht...strategisches Outsourcing?(meine kleine Verschwörungstheorie)

      Deshalb stellt sich mir die Frage, macht es überhaupt Sinn sich so viele Vorräte anzuschaffen? Wäre es nicht besser das ganze Geld lieber in einen Fluchtrucksack zu stecken?


    • Servus,

      vielen Dank für die Likes :D .
      Ihr habt recht, leider war es schon immer so das die Bevölkerung enteignet wurde um Kriege zu führen.
      Nur schwindet mit solchen Gesetzesentwürfen wie diesem Papier hier oder auch TTIP, CETA, ESM, Bargeldsystem usw. mein
      Vertrauen in die Regierung immer mehr. Solche Sachen sollten mich aber eigentlich nicht mehr wundern, da sich - zumindest
      hinter den Kulissen und im Kleingedruckten - noch immer genug Ungerechtigkeiten verstecken, wir uns sogar zurückbewegen.
      Man kann kann nur hoffen dass nichts so heiß gegessen wird, wie es gekocht wurde.


      Countdown schrieb:

      Die Regierung macht es sich da in meinen Augen einfach leicht...strategisches Outsourcing?(meine kleine Verschwörungstheorie)
      Deshalb stellt sich mir die Frage, macht es überhaupt Sinn sich so viele Vorräte anzuschaffen? Wäre es nicht besser das ganze Geld lieber in einen Fluchtrucksack zu stecken?




      "Strategisches Outsourcing" ich glaube das trifft es ganz gut :D . Es gibt evtl. noch andere Möglichkeiten seine Vorräte
      zu sichern (Verstecken), aber wie sumsum schon geschrieben hat, ich bin mir nicht sicher in wie weit man sich im Internet
      noch über solche Sachen austauschen kann. Wenn das nur Leute mitlesen könnten, die immer sagen: "Wer nichts zu verbergen hat..."

      @ Dennis: Wie du geschrieben hast: Die Leute wollen oder können sich vieleicht auch nicht vorstellen, welche Konsequenzen
      es hat, wenn mal kein Essen auf dem Tisch ist oder es einem vor Durst den Mund zusammenzieht, oder man um sein Leben
      fürchten muss. Aber genau das ist meiner Meinung nach auch der Grund warum sich die meisten Leute mit Prepping oder Krisen
      nicht beschäftigen: Da sie sich zu bequem sind oder das Thema meiden, weil sie es nicht verkraften bewusst oder unterbewusst.


      Gruß:
      Timberwolf
    • Timberwolf schrieb:

      Alle unter euch die in irgendeiner Weise in der Nahrungsmittelbranche Eigenbesitz haben, ob das nun Ladenbesitzer, Gärtner oder Landwirte etc. sind, sollten bei diesem Papier hellhörig werden. Vermutlich haben diese Regelungen vorher auch schon gegolten, aber hier wird noch einmal Schwarz auf Weiß deutlich gemacht welche "Rechte" sich der Staat vorbehält und das nicht nur um der zivilen Bevölkerung zu helfen, welche sich dann offensichtlich gegen Vorsorge entschieden hat (obwohl die meisten die Mittel dazu hatten).

      Das ist alles schon seit Jahrzehnten unter Dach und Fach....
      Geregelt durch das Bundesleistungsgesetz !

      Lest euch dieses Gesetz mal in der vollen Fassung durch und ihr werdet erstaunt sein was durch diese Regelungen alles zur Leistung "herangezogen" werden kann. Hier sollte man wissen das dieses Bundesleistungsgesetz einer extreme Schlagkraft besitzt von der nur wenige Wissen.

      Wohnraum, Sendeanlagen, Lebensmittel usw. alles fällt unter die Regelungen des BLG.

      Aber schaut selbst: buzer.de/gesetz/6286/a87196.htm
      Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)
    • Timberwolf schrieb:

      -Enteignung der Lebensmittelbranche und großer Preppervorräte
      -Wehrpflicht und Zwangsarbeit
      -evtl. bedingungslose Nato-Bündins-Bereitschaft
      -andere Einschränkungen

      Nichts davon ist verkehrt.

      Niemand wird bei Preppern nach Vorräten suchen, hier stehen Aufwand und Nutzen in keinerlei Relation. Was man aber ggf beschlagennahmen wird ist z.B. der Inhalt von Supermärkten und Lebensmittellagern sowie große Viehzuchtanlagen.
      Das ist etwas gutes, denn das wird ansonsten eh nur geplündert bzw die Viecher würden ansonsten binnen Stunden verrecken. Diese Lebensmittel zu sichern nutzt allen. Schaut Euch mal an wie Geschäfte aussehen in denen geplündert wurde. Mindestens die Hälfte der Ware wird dabei zerstört. Leute werden verletzt oder sterben.

      Wehrpflicht und "Zwangsarbeit" macht dort Sinnn, wo die Notwendigkeit dazu besteht. Wer soll es denn sonst tun: "die anderen"? Während man selber daheim in der Bude sitzt, Däumchen dreh, NRG5 kautt und sich beschwert, dass nix vorwärts geht?

      Nato Bündnis Unterstützung erwarten wir selber auch unter allen Umständen, also müssen wir das umgekehrt auch gewähren. Ohne die Nato wäre Deutschland Verteidigung ein Witz, wir verfügen weder üer eine glaubwürdige konventionelle noch über eine nukleare Absckreckung gegenüber einem großen Feind. Das Schweizer Beispiel taugt nicht die Bohne, die haben noch nie in einem modernen Krieg gekämpft, wollen aber allen erzählen wie es geht. Die Nationen die uns bedrohen können drohen ggf. damit die großen Städte in radioaktive Wüsten zu verwandeln und schon ist der Krieg verloren und die fremde Fahne weht über der Hauptstadt.

      Mir erscheint das alles nicht nur sinnvoll, sondern in entsprechend ernsthaften Katastrophen absolut notwendig um überhaupt eine Chnace zu haben.

      Das die Leute daheim Vorräte haben ist eine unbedingt sinnvolle Komponente, denn die Einsatzkräfte haben weitaus wichtigers zu tun, als Lieschen Müller nach 3 Tagen aus der Gulaschkanone zu verpflegen.

      Es geht hier schon um richtige Katastrophen, nicht um Kataströphchen wie ein paar Tage ohne Strom im Münsterland oder ein paar überflutete Regionen.

      Mir fehlen eher Bestandteile im Konzepte:

      Mehrfache und auf Monate hinaus autarke (inkl Personal!) Sicherung von Katastrophenverstärkungsanlagen wie Atomkraftwerke, chemische Industrie, Mikrobiologische Hochsicherheitslabore, Hochsicherheitsgefägnisse...

      Resilente Systeme in der Kommunikation, beim Bezahlwesen, Radio,... Warum kann man mit den Rundfunkgebühren nicht wenigstens einen flächendeckenden Kurzwellen und Mittelwellensender finanzieren?

      Warum baut man das analoge Telefonnetz ab?

      Infrastruktur die notfalls ohne Internet funktioniert.

      Inselfähigkeit der Stromnetze (könnte man gleich mit der Energiewende mit bauen)

      MfG
    • Ich lese gerade den Roman "Blackout - morgen ist es zu spät". Eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe.

      Und genau das wird dort auch thematisiert, dass eigentlich sowohl bei den Behörden als auch bei den Stromversorgern niemand auf wirklich große Katastrophen in der Stromversorgung vorbereitet ist.

      Das Buch sollte zur Pflichtlektüre für jeden werden, der beruflich mit solchen Infrastrukturen zu tun hat.
      Es würde das Vorstellungsvermögen der Verantwortlichen ungemein fördern.